24. April 2006
Im Chinesischen (Mandarin) klingen die beiden Wörter für „kaufen“ und „verkaufen“ fast gleich und werden auf Deutsch (ää… Transkribiert nennt man das, oder so, wasweißich) auch noch gleich geschrieben:
„Mai“.
Der Unterschied zwischen beiden mai’s ist eine winzige, für das bloße Auge kaum wahrnehmbar unterschiedliche Betonung:
„Mai“ wird von oben nach unten ausgesprochen.
„Mai“ dagegen von unten nach oben.
Verstanden? Ja? Ich nicht.
Noch dazu gibt es im Chinesischen irgendwie keine Form für „ich / du / er / sie / es / wir / ihr / sie kauft / kaufen“ bzw. „ich / du / er / sie / es / wir / ihr / sie verkauft / verkaufen“.
Das „ich / du / er / sie / es / wir / ihr / sie“ wird extra vor das „mai“ gesetzt, das „mai“ selbst wird aber nicht konjugiert.
D.h. es klingt immer gleich.
Egal, ob ich etwas verkaufe oder du mir den Krempel abkaufst!
Kein Wunder, dass sich in China der Kommunismus durchgesetzt hat! Unter den Voraussetzungen hätte ich auch keinen Bock auf freie Marktwirtschaft!
16. April 2006
Wenn sogar solch irrationale Gruppierungen wie Papiertierchen-Gläubige den JüngstenTag© herauf beschwören, muss einfach was dran sein!
…auch wenn sie damit nur ihren fehlgeleiteten, höchst irritierenden, irrationalen und irisierenden Irrglauben zu beweisen wollen glauben.
Pffhh!
Ja! Es stimmt! Bei der links abgebildeten Figur handelt es sich in der Tat um einen Schorftroll! Zwar nicht um den brerühmten Norf, den Schorftroll aus dem Schorfdorf, aber immerhin um seinen nicht minder berühmten Cousin Norf, den Anderen Schorftroll aus dem Schorfdorf, dem immerhin zweimaligen Champion im Schorftrollschupsen, einer Disziplin, bei der es mitnichten darum geht, Schorftrolle umzuschupsen (das wäre ja nun wirklich zu einfach!), sondern darum, dass Schorftrolle andere Leute umschupsen, möglichst an unerwarteten Orten und Gelegenheiten, Bushäuschen, öffentlichen Toiletten oder dem Büro eines Steuerberaters. Dies mag auch der Grund sein, warum es diese faszinierende und unter Schorftrollen beliebte Sportart nie zu einer olympischen Disziplin geschafft hat (mal ganz davon abgesehen, dass niemand sonst außer Schorftrollen daran teilnehmen kann, und dies dem internationalen Geist von Olympia widerspräche): die Live-Übertragung gestaltet sich zu schwierig, da man nie weiß, wo als nächstes ein Schorftroll auftaucht, um jemanden umzuschupsen. Es reicht nicht, einfach ein Kamera-Team in allen Steuerprüferbüros zu plazieren und abzuwarten, wenn man dann später erfahren muss, dass der Schorftroll nebenan in der Teppichreinigung zugeschlagen hat. Ein Problem, das übrigens auch die Schorftrolle erkannt haben. Da es von einem Schorftroll-Umschupser erwartet wird, dass er komplett ohne jedwege Hilfe und vollkommen unerwartet schupst, ist meistens auch niemand da, der seine Leistung auswerten oder nur bestätigen kann.
Deshalb besteht ein Großteil der Disziplin im Schorftroll-Schupsen aus lautstarkem Angeben, Prahlen, Streiten und Diskutieren. Da die Schorftroll-Sprache sich jedoch auf ein einziges Wort beschränkt (”Norf“), und nur von den ausgebildetsten Experten verstanden wird (und dann auch nur von schorftrolligen Experten! Selbst Schorftrolle verstehen einander kaum. Menschen haben überhaupt keine Chance, auch nur ansatzweise zu kapieren, worum es bei einer Schorftroll-Diskussion geht), ist Schorftrollschupsen als sportliches ereignis für menschliche Zuschauer sogar noch langweiliger als Curling, der bis dahin als langweiligste olympische Disziplin bekannte Sportart! (Alle Anträge von Vertretern des Deutschen Curling Verbandes, Schorftroll-Schupsen als olympische Disziplin anzuerkennen, damit Curling endlich die nur zweitlangweiligste olmypische Sportart würde, sind von der Olympischen Kommission abgelehent worden!)
Im Gegensatz zum Schorftroll-Schupsen wurde Schorftroll-Weitwurf, eine Sportart, bei der es darum geht, einen Schorftroll möglichst weit in ein Kiesbeet zu werfen, 1973 als olympische Disziplin anerkannt. Es wurde jedoch schon 1975 wieder abgeschafft, da der ansteckende Schorf, der sich auf die nichtschorftrolligen Olympioniken übertragen hatte, die Fortdauer der Olympischen Spiele gefährdete!