30. November 2006

Joker

Damit es nicht heißt, dass ich nur noch Ekelkram und Schorf mache, hier mal wieder eine Batman-Figur:

Erfreuter Joker

.

Der Joker.

Grimmiger Joker

Einmal alt, grimmig und übellaunig (rechts).

Einmal jung, dynamisch und gut gelaunt (oben).

Nicht minder ekelhaft als Schorf, dafür aber schön bunt (recht eilig im Photoshop hinge-buntet, wie ich zugeben muss.)

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29. November 2006

Symbiose-Schorf

Symbiotische Lebensformen, wie die des Ohr-Norfs, sind in der Schorftrolltierwelt keine Seltenheit, werden von Laien allerdings oft übersehen. So stellt z.B. der folgende Schorftroll (entdeckt von Pjantha Dozi auf seinen Reisen durch den verlorenen Kontinent) eine gelungene Symbiose aus drei verschiedenen Unterschorftrollgattungen dar:

Schorftroll von Pjantha Dozi
  1. Der Wirts-Schorftroll, ein wahrscheinlich männliches Exemplar des Gewöhnlichen Australischen Grubennorfs (lat. Norfus downundis), der seine beiden Symbionten trägt, ernährt und vor Wind, Wetter und neidischen Mit-Schorftrollen beschützt, und gleichzeitig von ihnen profitiert (s.u.).
  2. Der erste Symbiont, der Ohrmuschel-Schorftroll (lat. Norfus Extra Audio), ein naher Verwandter des hier bereits vorgestelten Ohr-Norfs, der sich, im Gegensatz zu seinem Artverwandten mit Vorliebe außen am Ohr einnistet, weil er sich da nicht so viel Stuss anhören muss. Dort erweist er seinem Wirt nützlicheDienste, indem er dessen Aerodynamik verbessert, Fliegen verkagt und kleine Kinder verscheucht.
  3. Der zweite Symbiont, der Fußsohlen-Schorftroll (lt. Norfus Stinkifus), eine Schorftrollgattung, die besonders gerne zwischen den Zehen entsteht, wo es so schön kuschelig ist, und sich nach und nach über die ganze Fußsohle ausbreitet. Als Gegenleistung für den Schutz und Komfort, den sein Wirt ihm bietet, lässt sich der Fußsohlen-Schorftroll gerne in regelmäßigen Abständen ernten (was auch dringend notwendig ist, das sein Wirt sonst in kein Zimmer mehr passt!) und als (bei Schorftrollen wegen seines würzigen Aromas besonders beliebter) Pfeifentabak rauchen.
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28. November 2006

Ohr-Norf

Eine Untergattung des gewöhnlichen Schorftrolls (lat. Norfus ordinaeris) ist der so genannte Ohr-Norf (lt. Norfus audio), dessen Tätigkeit und Wirken als Symbiont im Gehörgang schorftrolliger wie menschlicher Wirte bereits gestern beschrieben wurde.
Hier nun können wir Ihnen (dank der genauen Beobachtungsgabe und Opferbereitschaft von Alexander Petreski) seltenes Bildmaterial präsentieren:

Das Wunder der Geburt, die Entstehung eines Ohr-Norfs!

Schorftroll von Alexander Petreski

Ist diese Szene nicht ergreifend? Dieses glückliche Leuchten im Auge der Mutter! Man möchte vor Rührung fast in Ohnmacht fallen oder sich von dem glücklichen Vater eine Zigarre spendieren lassen und den Arzt aufKunstfehler verklagen!

Die mannigfaltigen Wunder der Natur! Man kann Naturfilmer verstehen, was für eine Profession, was für eine Berufung!
Beim nächsten Mal werde ich ergreifendes Bildmaterial von der Zeugung eines Fußsohlenschorftrolls zeigen. Das darf man auf keinen Fall verpassen!

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27. November 2006

Schorftroll-Versteher!

Schwerhöriger Norf

Mit zunehmendem Alter leiden viele Schorftrolle an Harthörigkeit, bedingt durch den in ihren Gehörgängen stetig wachsenden Ohrschorf. Doch auch hier sorgt die Natur auf wundersame Weise für Ausgleich: nicht selten formt der Schorf beim Wachsen die Form eines natürlichen Hörrohres, das dem betreffenden Schorftroll nicht nur das Hören erleichtert, sondern ihm darüber hinaus auch noch zu sozialem Status verhilft. Die daraus resultierende Gleichgewichtsstörung nehmen Schorftrolle als geringeres Übel gerne in Kauf - wobei sich allerdings die Frage stellt: “Als geringeres Übel im Vergleich wozu?” (Wie bereits am 9. November beschrieben, bedienen sich Schorftrolle meist ihres heimischen Idioms, dem schwer bis gar nicht verständlichen “Norf“; selbst wenn ein Schorftroll den anderen besser hören kann, heißt das noch lange nicht, dass er ihn auch besser versteht!)

In seltenen Fällen kann es übrigens auch vorkommen, dass der Ohrschorf beim Wachsen abstruse Formen entwickelt, wie zum Beispiel die von herumtollenden Lämmern, bunten Blumenbouquets und barocken Wasserspeiern (die unaufhörlich gelblich-braune Flüssigkeit in ein speziell angefertigtes Becken sprudeln lassen, das der Schorftroll um den Hals trägt). Schorftrolle, die von solchen Missbildungen betroffen sind, werden entweder von den anderen Schorftrollen in die Einsamkeit der Grindwüste verstoßen oder umgehend zu ihren Monarchen gewählt.

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25. November 2006

Norfplage

Schorftroll von Jon Bon Gösel

Wie schon am 15. November hier beschrieben und mit nützlichen Kommentaren versehen, eignen sich Schorftrolle als probates Mittel im Einsatz zum Entfernen unliebsamer Nachbarn.

Wie jedoch diese hastig auf der Flucht hingeworfene Schorftroll-Illustration von Jon Bon Gösel andeutet, können sich daraus auch unerwünschte Nebeneffekte ergeben: Wenn man dem Schorftroll nicht rechtzeitig Einhalt gebietet, wird er nicht nur unweigerlich über kurz oder lang die gesamte Nachbarschaft eliminieren, sondern auch - und das ist sehr wahrscheinlich - anschließend die verwaisten Immobilien als sein Eigentum ins Grundbuch eintragen lassen, um so zu einer noch größeren Plage zu werden: als potenzieller Vermieter!

Einen Grundbesitzenden Schorftroll zu vertreiben, ist nach allen Erkenntnissen der Wissenschaft so gut wie unmöglich!

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24. November 2006

Flash-Dance

Jetzt kann ich (hoff ich) auch swf’s einbauen! Das probier ich doch gleich mal aus!

Vor ein paar Jahren haben wir für das Kinderportal “Spiolino” dieses Flash-Game gebastelt. Es ist, verglichen mit den im Web üblichen Flash-Späßen reichlich harmlos, aber es ist ja auch für Kinder gedacht!
Ich find’s eigentlich immer noch ganz nett zu spielen, auch wenn wir mittlerweile spannendere Spiele für Die Seite mit der Maus, Tigerenten-Club und Käpt’n Blaubär gemacht haben. (Die kann ich aber nicht so ohne weiteres hier posten. Schaut doch einfach mal da rein!)

Computerspiele und ich, das sind ja eher zwei Welten…


(
©Trickstudio Lutterbeck)

Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach: Einfach nachtanzen, was Spiolino vortanzt!

Aber wenn Ihr stattdessen lieber nur das Spiel spielen wollt…

Abgelegt unter: Blogg-O-Mat, Fel-O-Graphie — Felo @ 20:28

MigräNorf

Dank einer 2-Tages-Migräne bin ich gestern gar nicht dazu gekommen, was zu schreiben, Schande über mich! Deswegen jetzt auch dieser bedauernswerte Schorftroll hier, den ich letzten Sommer abgefertigt habe:

Schorftrolle kriegen bei starkem Sonneschein Migräne.

Schorftrolle gelten bisweilen als äußerst wetterfühlig. Sie reagieren empfindlich auf Wetteränderungen von schönem zu schlechten Wetter, wie auch umgekehrt. Bei zu starkem Sonnenschein neigen sie zu Migräne, bei zu wenig Sonne zu Depressionen. Bei Regen und Kälte schmerzt sie das linke Knie, bei Nebel schmerzt das rechte und es bilden sich Fussel im Bauchnabel, allerdings nur bei Nebel in Küstennähe. Nebel im Landesinneren bewirkt langanhaltende Übelkeit mit Erbrechen von Erbsensuppe. Stürmisches Wetter sorgt bei den meisten Schorftrollen für Niesreiz und allgemeine Übellaunigkeit; die wenigen Schorftrolle, die davon ausgenommen sind, leiden bei diesen Gelegenheiten an Reizhusten und spezieller Übellaunigkeit. Warmer Sommerregen bewirkt Nasenbluten, Ziehen im rechten großen Zeh, Ischiasbeschwerden und den Drang, vom Kriegh zu erzählen, Schnee Jucken im Daumen, Hagel Exixtenzangst, Niesel Anschwellen der Prostata…

Die Liste ist fast endlos, kann aber auf Verlangen von jedem jungen Schorftroll mit gesellschaftlichen Ambitionen im Aftergesäß-Institut für Norfologie und Artverwandte Plagen eingesehen werden.

Wenn man Lust auf ein langes, unangenehmes Gespräch verspürt, fragt man einen Schorftroll “Das ist wieder mal’n Wetter, was?”

Abgelegt unter: Blogg-O-Mat, Norf-O-Logie — Felo @ 14:53
22. November 2006

Horst & sein Pony bei Comicgate!

Hallo, Ihr Pferdeliebhaber und Ponyfreunde!

Horst und sein Pony


Ich kann es jetzt mit Stolz verkünden (gleich, nachdem ich meinen kleinen Freudentanz aufgeführt habe. Hmmpf…Hmmmtata…zwo-drei-vier…hrrgh…hfff…keuch…japs…puh, mein armer Rücken!):

Horst und sein Pony haben eine neue Heimat bei Comicgate, dem Online-Comicmagazin gefunden!

Comicgate - Comicmagazin mit Rezensionen, Interviews, Webcomics und vielem mehr!

Heute startet dort die Reihe mit dem allerersten Comic, der ersten, schicksalhften Begegnung von Horst und seinem neuen Pony, (oder: Wie das ist, mit 42 endlich seinen innigsten Kindheitswunsch erfüllt zu bekommen) und alle paar Tage gibt es dann einen weiteren Pony-Comic zu sehen. Das ist auf die Weise auch gleich mal wieder ein Anreiz für mich, endlich neue Comics zu zeichnen!

Kuckt doch gleich mal rein! Es lohnt sich. Außer bekloppten Ponies und ihren gestörten Pony-Besitzern gibt es da noch alles mögliche aus der Comicwelt zu sehen und lesen und beschnuppern, jede Menge Artikel, Interviews, Goodies wie z.B. dieses Comic-Gewinnspiel und natürlich auch noch eine Reihe anderer Webcomics zum Durchkucken!

VielSpaß-O-Rama!

Horst und sein Pony werden natürlich auch weiterhin hier zu finden sein, zusammen mit sämtlichen Schorftrollen, Pinguinen und dem ganzen, kranken Rest. (Klinge ich eigentlich tatsächlich so pessimistisch? Ich dachte immer, ich klinge eher wie Marlon Brando!)

Abgelegt unter: Blogg-O-Mat, Pon-Y-Rama — Felo @ 23:52

Schon geSCHORFt?

Wie anders als Anonym, dem beklagenswerten Opfer engstirniger schoftrolliger Wertevorstellungen, erging es diesem Schorftroll:

Herr Norf von nebenan


Als von den schorfigen Massen umjubelter und gefeierter GEZ-Fahnder (der größten Idole der gesamten Schorfwelt) erlangte Dieter Thomas Norf schon früh in seiner wilden, turbulenten GEZ-Fahnder-Karriere den Status als größter lebender Sexgott der Schorfgeschichte. Er zeugte anschließend mit umgerechnet dreitausendvierhunderteinundachtzig Schorftroll-Weibchen nicht ganz 1 Sohn und lebt heute zurückgezogen, aber glücklich als Schirmständer-im-Ruhestand bei einer reizenden Aussiedler-Familie in Bottrop.

Noch heute pilgern täglich hunderte von brünftigen Schorftrollen zur Stätte seines Wirkens, der Gemeinschaftstoilette des GEZ-Gebäudes Schwemmelsbach Nord.

Abgelegt unter: Blogg-O-Mat, Norf-O-Logie — Felo @ 08:27
21. November 2006

Weiteres Schicksal eines Anonymen Norfs

Heute morgen noch berichtete ich vom tragischen Schicksal des Anonymen Schorftrolls, dessen Spur sich in den düsteren Schatten der Dünkelsbacher Jugendherberge verloren hatte.

Umso mehr erfreut es mich nun, berichten zu können, dass sich noch am gleichen Nachmittag neue Erkenntnisse hinsichtlich seines weiteren Lebenswegs ergeben haben: Wie es den Anschein hat, scheint Anonym es geschafft zu haben, sich wieder als akzeptiertes Mitglied der Gesellschaft etabliert zu haben (klingt der Satz gut oder klingt er gut?). Er macht gerade Karriere als Insasse einer Kölner Nervenheilanstalt.

Janina Quakenack berichtet:

der arme — es gibt neuigkeiten von ihm! anonymes befindet sich zur zeit wieder in der psychiatrischen anstalt in köln und wird voraussichtlich im winter 2008 entlassen. vor kurzem erst gaben ärzte bekannt, dass anonymes u.a. an einer schweren narzißtischen PS (persönlichkeitsstörung) leidet.

anfang november 2006 wurde es mir gestattet (im auftrag vom [Name vom Blogbetreiber unkenntlich gemacht, um keinen Ärger zu kriegen *Jammer, Wimmer & Zitter*] ) ein neues foto zu veröffentlichen.

Anonymer Schorftroll von Janina Quakenack

 

Na, sieht er nicht gut aus? Diese dunklen Schatten unter den Augen stehen ihm wirklich ausgezeichnet und passen farblich äußerst geschmackvoll zu der Krawatte, die er heute morgen zum Frühstück gegessen hat!

(Nebenbei bemerkt: Das ist das 59.Schorftroll-Portrait! Harumptata-Täteretetee!)

Abgelegt unter: Blogg-O-Mat, Norf-O-Logie — Felo @ 20:01

Anonymes Schicksal

Das bestürzend tragische Schicksal eines sogar von der schorftrolligen Gesellschaft Ausgestoßenen illustrieren diese beiden Darstellungen, die uns Janina Quakenack in bewundernswertem, persönlichem Einsatz hat zukommen lassen:

Schorftroll von Janina Quakenack

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Es handelt sich hierbei um ein aktuelles Foto des ehemals bekannten, anonymem Leadsingers der Schorftroll-Boygroup “Four for Norf”, das ihn heute als pensionierten Drogensüchtigen zeigt (Abb. links), sowie ein dreiviertel Jahre älteres Kinderfoto (Abb. rechts), das vor dem Beginn seiner Musiker-Karriere angefertigt wurde.

Als aufstrebendes, junges Talent in der Kunst des Schorfschabens war es dem jungen Anonym vorbestimmt, eine große Karriere in der Schorfherstellungs-Industrie zu machen.
Doch leider sollte es nie dazu kommen. Als ihn seine Eltern an seinem dreißigsten Geburtstag zum ersten mal aus dem Keller ließen, damit er mit den anderen Schorftrollkindern spielen kann, wurde der Welt mit einem Schlag seine abstoßende Hässlichkeit gewahr, und Anonym wurde umgehend an den Rand der Gesellschaft verstoßen (Das ist die Stelle auf dem Kinderspielplatz, wo die Hunde hinmachen und immer diese seltsamen, verklebten Luftballons herum liegen).

Von da an stetig es stetig abwärts mit der Familie, die von der Gesellschaft für die außergewöhnlich entstellende Hässlichkeit ihres Sohnes in beispiellos unfairer Weise bestraft wurde.
Zuerst verlor Anonyms Vater seinen Posten als Toilettenverunreinungskraft in der Landessatdtbank Itzehode und musste sich auf dem Truckerstrich der nahe gelegenen Autobahnraststätte als Parkplatzanweiser verdingen um seine Familie zu ernähren, dann brannte seine Mutter mit den Ersparnissen und dem Dackel der Nachbarn durch, und Anonym wurde im Kindergarten immer als letzter in die Völkerball-Mannschaft gewählt. (Nun gut, eigentlich handelt es sich hier ausnahmslos um gesellschaftliche Aufstiege, aber dann funktioniert die Geschichte nicht.)

Am Tiefpunkt der gesellschaftlichen Demütigung angekommen, von allen verstoßen, von Schorftrollen wie Menschen gleichermaßen wegen seiner geradezu obszön abstoßenden Hässlichkeit gehasst und getreten, sah sich Anonym schließlich gezwungen, als letzten Ausweg einen Posten als gedungener Teenie-Schwarm anzunehmen, auf der untersten Stufe der Gesellschaft.

Anonym verbringt seine freudlosen Tage heute als Nintendo-süchtiger Insasse der Jugendherberge Dünkelsbach. Er ist dort der Hausmeister.

Das ist tatsächlich noch weniger angesehen als Teenie-Idol. Nicht einmal Schorftrolle wollen so tief sinken.

Abgelegt unter: Blogg-O-Mat, Norf-O-Logie — Felo @ 07:52
20. November 2006

Norfintegration

Die Wiedereingliederung von Schorftrollen in die Gesellschaft erweist sich in der Regel als schwierig und schmerzhaft. Meist bleiben integrationswilligen Schorftrollen ohne qualifizierter Ausbildung keine anderen Alternativen als Berufe mit geringstem sozialen Ansehen auszuüben, wie Rundfunk-Redakteure, Toilettendeckel-Infizierer, Schrundsalbenvertreter (siehe Abbildung) oder sind gar gezwungen, mangels anderer Möglichkeiten in die Politik zu gehen.

Schortftrollvertreter mit Schorfmusterköfferchen

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Was die Integrationsbemühungen nicht abschiebungsbereiter Schorftrolle in Deutschland angeht, tut sich das Bundesland Bayern besonders hervor: Seit 1978 werden sie dort zu Ministerpräsidenten gemacht.
(Zum Bundeskanzler haben sie es trotzdem noch nie geschafft! …so tief sinkt ein Schorftroll noch nicht mal in Bayern.)

Jo, mei…

Abgelegt unter: Blogg-O-Mat, Norf-O-Logie — Felo @ 09:01
19. November 2006

Gloomy Sunday…

Heute ist wieder ganz eindeutig einer von diesen Tagen…

Keiner liebt mich - buhuhuuuu!


Kann mich mal jemand in den Arm nehmen und ganz doll drücken?

…und wenn ich mich schon wie eine Comicfigur fühle, warum kann das dann nicht Spider-Man sein oder wenigstens Popeye?

Abgelegt unter: Blogg-O-Mat, Fel-O-Graphie — Felo @ 19:58

Memento Norbert

In Gedenken an Norbert, meinen Schorftroll-am-Knie vom letzten, wundervollen Sommer, der viel zu früh zu Ende ging.

Schorftroll-am-Knie
Norbert, mein Schorftroll am Knie

Norbert, der meinen Alltag mit seinem grindigen Jucken versüßte.
Norbert, der all die wundersamen Geschichten zu erzählen wusste, von Abenteuern, versunkenen Schätzen und von Schorf, der auszog, um kein Schorf zu sein.
Norbert, der mir ständig alle Erdnußflips und alle Hanutas weggefuttert hat.

Norbert

Norbert, der im Kino immer allen die Pointen laut erklären musste.
Norbert, der andauernd unter der Dusche so unverschämt gekichert hat.
Norbert, der in der Blüte seines Daseins von ungeduldigen Händen rüde abgekratzt wurde.

    Wo immer du auch heute sein magst, Norbert, welches Knie auch immer du gerade schmückst, friss Hundekot und verrecke!

Abgelegt unter: Blogg-O-Mat, Norf-O-Logie — Felo @ 11:01
18. November 2006

ZoO-o-Mat

Grizzly

Seit sieben Jahren besuche ich nun schon unregelmäßig den Kölner Zoo, stets bewaffnet mit Bleistift und Skizzenblock, und auch wenn ich nach wie vor die Hoffnung nicht aufgebe, irgendwann in irgendeiner dunklen Ecke endlich das Schorftroll-Gehege zu finden, gehe ich trotzdem weiter hin! (Der Satz ist tatsächlich logisch, wenn man ihn nur lange genug liest.)

Zoo

Die meisten Leute, die ich kenne, sind der Meinung, dass es sich im Zoo meist eher lohnen würde, die Menschen zu zeichnen, als die Tiere, und wenn ich mich an Gespräche zwischen fetten Eltern und ihrem fetten Kind erinnere, wie…

Asiatische Elefanten

“Warum wackelt der Elefant denn dauernd hin und her und haut mit dem Kof gegen die Tür, Mama?”

“Der hat Hunger, weißt du, und will jetzt wieder rein, wo er bestimmt was zu fressen kriegt.”

…kann ich dem eigentlich nicht widersprechen.

Ich möchte ein Eisbär sein...

Trotzdem, mir sind die Tiere lieber! Deswegen hab ich jetzt mal die schönsten Krakeleien der letzten sieben Jahre (zumindest die, die ich in meinem Chaos noch finden konnte), in eine neue Galerie gepackt.

Viel Spaß!

Abgelegt unter: Blogg-O-Mat, Elefantastisch!, Fel-O-Graphie — Felo @ 08:41