29. April 2007

Kein Zoo heute

Bei dem geilen Wetter ist es im Zoo heute bestimmt ganz…

…beschissen voll!

Was soll’s, geh ich eben nicht in den Zoo. Wie Tiere aussehen, weiß ich ja aus dem Kopf, hab ich schon tausend mal gesehen, Tiere, brauch ich gar nicht mehr hinkucken! Das ist z.B. eine Giraffe:

Anonyme Giraffe


Täuschend echt, was? Dafür brauch ich doch nun wirklich nicht mehr in den Zoo gehen und kann mich heute lieber an den See legen!

Dum-di-Da, Schönen Sonntag noch!

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28. April 2007

Sonneeeeeeeeeee!

Schorftrolle kriegen bei starkem Sonneschein Migräne.

Bei 26 Grad nachts um eins am Rhein sitzen, das ist schon pervers Ende April!

Und dann hat das Feuerchen auch fast nur dekorativen Zweck!

Jetzt ist erstmal Wochenende und erstaunlicherweise scheint immer noch die Sonne!
Nach allen Regeln der Kust und Wahrscheinlichkeit müsste ja heute schlagartig wieder mieses Wetter sein. So was aber auch, jetzt kann man sich nicht mal mehr auf Murphy’s Law verlassen!
Dann heißt es jetzt wohl wieder, kurze Hosen an und raus in die Sonne, egal, was der Kopf dazu sagt!
Juppie! Sommer im April! Wofür haben wir denn die Klimaerwärmung! Jetzt wissen wir doch endlich, wofür wir jahrelang mit dem Auto in der Gegend rumgefahren sind!

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26. April 2007

UFO-Beweisfotos

(Gesehen, bezweifelt, erkannt und begafft vor vier Wochen von erstaunter Menschenmenge beim ersten Grillen des Jahres in Köln-Nippes.)

Ufos über Köln-Nippes



Wer da jetzt noch Zweifel hat, ist ein unheilbarer Skeptiker und muss mit dem Klammerbeutel gepudert werden! (Aber ich gebe es ja zu: wenn man genau hinsieht, kann man erkennen, wie sich die amerikanische Flagge im Wind bewegt!)

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23. April 2007

Horst und sein Haustier (1)

Das ganz große Familiendrama beginnt! (Bleibt dran, es wird spannend!)

Horst & sein Pony Nr.26

So, die Sinnfrage ist gestellt, Existenz hinterfragt, das Vergangene neu bewertet, die Zukunft muss wieder hinterfragt werden…

…ich war am Wochenende wieder zuhause in der alten Heimat, auf einem Ehemaligen-Treffen meines Studiengangs in Würzburg, ich schätze, das klingt jetzt noch eine Weile nach.

Dumdidummdaraa…hmhmmmmmhmmm doch, war gar nicht schlecht, das Wochenende. Doch, war richtig gut, nein, war einfach toll! Hab schon lang nicht mehr so viele vergnügte und vertraute, nette Gesichter gesehen. Und manche davon, oder eigentlich sehr viele davon, hab ich seit fast zehn Jahren nicht mehr gesehen! Trotzdem war’s so, als ob man gar nicht erst weg gewesen ist!

Und das, obwohl ich im Jackett (ich musste direkt davor noch zu einer hochofiziellen Veranstaltung, und hatte vergessen, mir Klamotten zum Wechseln mitzunehmen) da aufgetaucht bin - allerdings im gepumpten Jackett!
Stilecht! Man weiß ja schließlich, was man seinem Stolz schuldig ist!
Wer nicht wenigstens einmal im Leben in einem geliehenen Sakko zu einem Ehemaligen-Abend gegangen ist, weiß einfach nicht, was wahre Lebensart ist!

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19. April 2007

Politik

Und mit diesem Vogelstrauss entlasse ich mich und Euch in den Donnerstagmorgen!

Strauss


Er sieht aus, wie ich mich fühle. Hat wahrscheinlich auch ein paar Bier zuviel getrunken gestern.

Wo ist der Kopf, in den in meinen Sand stecken kann?

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17. April 2007

Horst, sein Pony & ihr Sohn

Den gesamten Prozess eines jungen heranwachsenden äää…Krötenmutanten-Lebens, alle wichtigen Stationen, das Wunder der Geburt, kindlicher Zerstörungstrieb, jugendlicher Wandalismus und endlich Auszug aus dem Elternhaus, wenn die sich gerade dran gewöhnt haben, und das alles in genau vier Comics erzählt!

Sag mal wer, ich würde mir zu wenig Zeit nehmen, meine Charaktere auszubauen. :)

Horst & sein Pony Nr.22


Horst & sein Pony Nr.23


Horst & sein Pony Nr.24


Horst & sein Pony Nr.25


Kinder sind so ein ewiger Quell der Freude, wartet erst mal ab, bis sie ankommen und eigene Schützlinge wollen!

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16. April 2007

Gierig in den Montag

Vorsicht! Wildes, hungriges Tier!

.

Die Woche kann beginnen!

(Für einen Montag eine eher seltsame Regung, geb ich zu.)

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15. April 2007

Aaaaaaah!

Sonne, Sonne, Sonne!

Es riecht in den Parks nach blühenden Bäumen, frischen Wiesen und gebratenem Winterspeck! Das Leben ist schön, der Sommer kann kommen!

In der Frühlingssonne brutzelneder Schorf


(Es kann sich nur noch um Wochen handeln, bis wieder Winter ist!)

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13. April 2007

Min-O-Taurus

“Wo geht’s denn jetzt hier wohin?”

“Da vorne ist die Neusser Straße und da drüben lang geht’s ins Labyrinth.”

“Ah, das Böse! Da kommt man dann irgendwann auch nach Ehrenfeld! Dann fahr ich da lang!”, und Miranda ward fortan nicht mehr gesehen!

Na gut, ist erst knapp zwanzig Minuten her, man sollte dem jetzt vielleicht nicht allzu viel Bedeutung beimessen, aber das Nippeser Labyrinth hat schon mehrere Seelen auf dem Gewissen, da kann ich jetzt auch schon mal auf Vorrat trauern. Finde ich.
Nach acht Jahren in Köln und Nippes ist das Gebiet westlich der Neusser Straße ein Bermudadreieck, das mir nach wie vor noch Schauer über den Rücken jagt, so oft ich es mit dem Fahrrad durchqueren muss. Mindestens einmal pro Woche verirre ich mich dorthinein, und fast jedes mal komme ich an eine Kreuzung, Abzweigung oder Kurve, die mich, obwohl ich felsenfest überzeugt, sie würde mich in eine ganz bestimmte Richtung führen, dann doch ganz woandershin bringt, und pardauz, haste nicht gesehen, hab ich mich in quasi Kölschglaswurfweite meiner eigenen Behausung schon wieder mal verirrt!

Köln ist ja bekanntlich, oder vielmehr dürfte das einigen der hoffnungslos durch den Kölner Einbahnstraßendschungel Irrenden gar nicht mal so sehr bekannt sein, sternförmig ausgerichtet. Dies nicht nur im Großen um das Preußisch Gotische Monstrum herum, das da vollkommen unkölsch neben dem Bahnhof protzt und nach dessen Mittelpunkt, genauer gesagt, dem Kreuzungspunkt von Längs- und Querschiff, sich sogar die Entfernungsangaben auf der Autobahn richten, sondern auch im Kleinen, wie dem von mir so genannten Labyrinth, der, tja nu, wie heißt jetzt eigentlich die gegenüberliegende Seite der Schäl Sick, also quasi der linksneusserstraßischen Seite von Nippes. Wenn ich sonst wo in Köln nicht mehr weiter finde, warte ich einfach, bis ganz unweigerlich das Gotische Fabeltier irgendwo zwischen den Häusern hervor kuckt, wo es unvorsichtigen Spaziergängern auflauert, und dann weiß ich: “Da is de Dom, dat is de Mitte, dann weiß ich auch, wo ich lang muss!”
Nur, dass die Taktik im Labyrinth nicht aufgeht, denn da sieht man den Dom nicht! Dort gibt es das Nippeser Hochhaus, das mit einem ganzen Erdgeschoss und nix drüber zwar ein erschreckendes Beispiel für das abgibt, was der durchschnittliche Nippeser wohl für Humor halten muss, aber als Orientierungspunkt recht wenig taugt, weil man es nicht sieht. Der Dom jedoch bleibt ein Minotaurus, der hier außerhalb des Labyrinths auf einen wartet und darauf lauert, den arglosen Theseus, der es geschafft hat, mit schadhafter Textilware (haha, witzig ich habe gerade “Testilware” geschrieben! Wer darüber jetzt nicht lachen kann, ist hoffnungslos erwachsen oder einfach nicht so betrunken wie ich!) aus dem Irrgarten zu entkommen mit einem hämischen “Hab dich!” zu empfangen!

Meinen irrigen Exkurs beende ich mit einer kleinen Illustration, die ich anlässlich einer Weiterbildung letzten Februar angefertigt habe (weil sie so schön zum Thema passt):


Gute Nacht!

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11. April 2007

Kampf dem Schorf (II)

Der Herr der Inge


Abgelegt unter: Blogg-O-Mat, Fel-O-Graphie, Norf-O-Logie — Felo @ 00:34
8. April 2007

Ostergruß

Machen wir’s kurz und schmerzlos:

Frohe Ostern!


Frohe Ostern.

…reagiert eh’ keiner, warum soll ich mir da mehr Mühe geben.

Abgelegt unter: Blogg-O-Mat, Fel-O-Graphie — Felo @ 15:45
7. April 2007

Kampf dem Schorf! (I)

(Warnung: Der folgende Beitrag könnte Darstellung und Schilderung von Gewalt oder Personen mit Hang zu Gewalttätigkeiten enthalten und sollten daher von Personen mit sensiblen Gemütern, sowie von Frauen, kleinen Kindern und Schwächlingen jeglicher Art nur unter Aufsicht eines erfahrenen Kneipenschlägers oder eines Rohlings Ihrer eigenen Wahl betrachtet werden! Mütter, holt Eure Kinder rein und die Wäsche! Haltet die Straßen sauber!)

Wir wollen uns heute einer von der so genannten “seriösen” Wissenschaft oftmals vernachlässigten, ja geradezu als kindische Spielerei belächelten Untergattung der Norfologie befassen:

Mit dem so genannten Kämpfenden oder Kampf-Schorftroll.

Schorftroll von Rey Sommerkamp


Kampfschorftroll

Ursprünglich beheimatet in den sozialen Niederungen schlecht gelüfteter Teenagerzimmer der Achziger und Neuniziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts des Fliegenden Wisents fristete der Kampf-Schorftroll ein klägliches Dasein als wohl unbeliebtester aller Rollenspielcharaktere. (Zu Unrecht, wie jeder gut informierte Norfologe zu bestätigen gewusst hätte, wenn Norfologen häufiger bei Rollenspielen zugegen gewesen wären. Zum großen Unglück für den Kampf-Schorftroll waren Norfologen in der Regel zu cool für Rollenspiele und konnten ihren Einfluss auf die soziale Akzeptanz des Schorftrolls eher in Biker-Kneipen, Promi-Clubs oder auf den üblichen Rock-Konzert- Backstage-Partys geltend machen, wo Norfologen üblicherweise so abhängen, wenn sie nicht gerade summa cum laude des Campus verwiesen werden oder was Norfologen sonst so Cooles anzufangen wissen mit ihrem, reichen, erfüllten Leben, die Bastarde!)

Kampfschorftroll

Schließlich jedoch gelang im Zeitalter des Stinkenden Iltisses dem Schorftroll Norf Norfsohn Seinsohn der Durschbruch, als er die Kunst der Waffenherstellung erlernte. Die Gesellschaft der Schorftrolle schöpfte Hoffnung und erhoffte sich den sozialen Aufsieg in die höheren Gefilde der beliebteren Kämpfer, oder zumindest häufiger als Charakter gewählt zu werden als das Zeug, das immer am Boden der Chipstüte übrig bleibt. Diese Hoffnung sollte sich jedoch nicht erfüllen. Die Waffen, die Norfsohn Seinsohn herstellte, waren meist aus Schorf und körpereigenem Talg geformte Keulen, die zwar übel rochen, aber sonst keinen weiteren Nutzen erfüllten, da sie schon beim ersten Schlag zerbröselten. Norfsohn Seinsohns frühe Versuche, aus Schorf Schwerter und Äxte zu schmieden, scheiterten ebenso kläglich.

Schorftroll Nr.2 von Gero Schlierkamp

Die Schorftrolle waren wieder wie vorher gezwungen, auf ihre alten Stärken und Fähigkeiten im Kampf zurück zu greifen: Sich grindigen Schorf von den Ohren kratzen und ihn dem Geger ins Essen oder vor die Stiefel zu streuen, damit er im Kampf darauf ausrutscht. Sinnlos zu erwähnen, dass Schorftrolle in der sozialen Rangordnung aller Fabelwesen und Fantasycharaktere sogar bis unter den Gemeinen Hobbit absackte. (Dieser konnte immerhin Mitte des Jahrunderts des Pöpelnden Dachses zu einiger Beliebtheit gelangen, was er nach unbestätigten Vermutungen seitens der Norfologischen Gesellschaft den infamen Lügen eines gewissen Herrn Tolkiens verdankte, der eine siebenhundertseitige Propagandahetzschrift zur Diffamierung des Schorftrolls und dessen Rolle bei der Rettung von Mittelerde verfasst haben soll.)

Schorftroll von Morten Zimmermann

Erst Jahrhunderte später, im Zeitalter des Manisch Depressiven Systemadministrators gelang es zwar einem fernen Erben von Norf Norfsohn Seinsohn, Norf Norfsohn Seinenkelsohn Seinpostbotensohn, ein Verfahren zu entwickeln, Schorf dauerhaft zu härten und somit Schwerter, Äxte, Hellebarden und geradezu märschenhaft hochqualitative Keulen herzustellen, jedoch, wie so oft bei wahrhaft großen Männern der Geschichte, wurde Seinpostbotensohn von den Erignissen überholt. Schlachten epischer Größe, heldenhafte Suchen nach verlorenen Schätzen, Kämpfe gegen Finstere Lords und endlose Rollenspielabende zwischen Eineinhalb-Liter-Colaflaschen und leeren Salzletten-Packungen waren schon lange Zeit zuvor mit dem letzten Rollenpieler an Lichtmangel, Arterienverfettung und chronischem Bandscheibenvorfall gestorben.

Kampfschorftroll

Der Kampfschorftroll war in der Gesellschaft überflüssig geworden, gerade zu dem Zeitpunkt, als er, nach jahrhundertelangem Training und schmerzhaften Fehl- und Eigenversuchen in der Waffenherstellung zu kämferischer und strategischer Hochform gelangt war. Ein tragisches Schicksal, das lange zuvor schon Elfen, Zwerge, Schwarze Magier, Orks, Schmorks und Nacktmulle ereilt hatte und nun auch endlich, wie üblich als letztes Glied in der Kette, den Schorftroll traf!

Schorftroll von David Norman

…Ende des 1. Kapitels in der Geschichte des Kämpfenden Schorftrolls.

Die folgenden Abschnitte in unserer beliebten Reihe “Kampf dem Schorf” werden sich mit der Hohen Zeit der schorfkriege, historischen Schlachten und Schorftrollzweikämpfen und der viel diskutierten Frage “Wenn im Wald ein Baum gefällt wird und keiner da ist, der ihn gefällt haben könnte, was hat das dann eigentlich noch mit Schorftrollen zu tun?”

Bleiben Sie dran!

Abgelegt unter: Blogg-O-Mat, Norf-O-Logie — Felo @ 21:06
6. April 2007

Edrbeerbowlenkölschkater

Diese Selbstportrait/Portrait-Kombination habe ich voriges Wochenende anlässlich eines Geburtstagsbierdeckelvolltrinkens mit Kölsch und Mörderischer Erdbeerbowle in der Agnesklause vom Geburtstagskind persönlich angefertigt bekommen (und natürlich von mir selbst, sonst würde ja der Selbstportrait-Teil nicht stimmen).
Nach all den Zeichnungen, die ich von in den letzten Jahren von ihm angefertigt habe, hätte ich eine noch sehr viel bösere Karikatur von Olaf durchaus verdient! Ich freue mich daher wie der sprichwörtliche Schneekönig über das Bild und möchte nur noch schnell zwei kurze, technische Anmerkungen machen, dann können Sie loslegen und das Bild angemessen bestaunen:

  1. links: unscharf und verwackelt
  2. rechts: im Fernsehen nachträglich auf 16:9 in die Breite verzerrt
Ich von mir selbst und von Olaf Kamin portraitiert in der Agnes-Klause...

Abgelegt unter: Blogg-O-Mat, Fel-O-Graphie — Felo @ 10:37
5. April 2007

Bye, Bye!

Nach mehr oder weniger sechs bis sieben Jahren zusammen trickfilmen kam heute der Abschied:

Bei der Arbeit...


Mach’s gut, Alex, und verstör die Insulaner nichtzu sehr mit deinem Lidl-Burbon.
Schotten sind empfindsame Geschöpfe!

Abgelegt unter: Blogg-O-Mat — Felo @ 16:20