26. September 2007
Dieser arme Hirsch teilt das tragische Schicksal so vieler, er wurde…
…gefeuert!
Jetzt bricht er ausgelassen und beschwingt durchs UnterHartz, ein herzergreifendes Bild reiner, unschuldiger Freude und ungebändigter Wildniss angesichts seiner neu gewonnenen Freiheit, jedoch: der Schein, er trügt!
Unter dieser ach so sorglosen Fassade harmloser Wildtierheit schwelt ein nicht zu löschendes Feuer aus Verzweiflung, Resignation und Zorn!
…Zorn angesichts der Tatsache, dass er mit seinem Stammtisch in seiner eigenen Stammkneipe (in der der Stammtisch nun seit Jahren stattfindet) in den hintersten, fadesten Winkel der Kneipe verbannt wurde, Zorn darüber, dass er da wohl nie wieder raus kommen darf und Resignation, weil ihm das nach so vielen Runden Kräuterbitter auch schon egal ist!
24. September 2007
23. September 2007
…sein Pläsierchen: Ponys brauchen auch ein Hobby und Hirsche Liebe und Zuwendung, so wie dieser arme arbeits- und heimatlose Achteinhalbender, den Ruth Zadow grausam auf die Straße geschickt hat:
Was dieser Geweihträger braucht…
…wäre eher ein kalter Entzug, oder zumindest eine kühles Kölsch. Ulrich Wirtz hat gerne das Kölsch genommen und seinem Hirsch schnöde sich selbst überlassen.
So sind sie nun mal, die Comiczeichner: Grausam und herzlos gegenüber der gebeutelten Kreatur.
Die Hilferöhrer dieses verzweifelten Hirsches verklingen ungehört…
…während sich sein Schöpfer, Frank Hoeffer, unbeindruckt abwendet und sich in fruchtlosen Diskussionen und Bockwürsten ergeht.
Ach, es gäbe noch so viel Herzzerreißendes zu berichten, erschütternde Fakten und Bilder von derilierenden, missbrauchten und gemeuchelten Hirschen, die ihren letzten Röhrer in eine kalte, herzlose Kneipenecke, ich meine natürlich: Welt hinaushauchen, und ich werde sie Euch nicht vorenthalten.
Für heute jedoch muss das erst mal reichen, sonst könnt ihr wieder die ganze Nacht nicht schlafen, wälzt Euch in Alpträumen hin und her, tretet dem Tierschutzverein bei und Eure Freundinnen sind sauer auf mich.
Das soll so ja natürlich nicht sein, und deswegen kommt morgen anstelle von gequälten Wildtieren erstmal ein “Sprachkurs mit Pony”, um Euch ein wenig weiter zu bilden, und um mal andere zu foltern. Horst geht es in letzter Zeit viel zu gut.
Schönen Abend noch.
22. September 2007
Die ganze Welt kennt und bestaunt schon seit langem die Kunst, nun treten die Künstler endlich in persona an die Öffentlichkeit!
Ein Hauch von Paparazzitum auf diesen Seiten:
Echte, ungefälschte und -geschminkte Eindrücke vom Kölner Comic-Stammtisch (dem mit dem Hirsch):
Einfach mal die Bilder durchklicken und sich freuen, dass man sich selbst auf einmal wieder so normal vorkommt…
21. September 2007
Und hier und hier…
…noch zwei INDAChse, die den Weg ins Weltweiteweb geschafft haben!
20. September 2007
One day below you see my own official creation of the INDAChs, as part of a birthday present for INDAC-ElPresidente Johannes Wolters: a big collection of INDAChs-drawing, created by animators and illustrators from all over Germany (and one in L.A.!)
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This one is the original first INDAChs ever created. I scribbled it into my scetchbook in Annecy at this year’s animation festival, and later brutally ripped out of it for a leading part at the INDAChs-collection.
And for an explanation, what the heck an INDAChs is, I quote the famous and infamous Harald Sieperman, who got it exactly right:
Dachs= badger, get it ? Got it. Good !
…nothing more to say.
19. September 2007
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Letzten Samstag gab es im Kölner Museum Ludwig eine Kino-Preview von Pixar’s Ratatouille (und ich kann nur eins sagen: Anschauen! Anschauen!! Anschauen!!!), anlässlich Johannes 40. (!) Geburtstag, dem Gründer, Schöpfer und uneingeschränkten, liebevollen Alleinherrscher von INDAC.
Zu diesem Anlass haben wir Trickfilmer, Illustratoren und Comiczeichner ihm eine längst überfällige Sammlung von INDachsen zusammen gestellt (und ich bin so erleichtert, dass ich das endlich hinter mir habe und ihm das Geschenk am Samstag mit einer improvisierten Ansprache überreichen konnte, von der ich mich irgendwie an kein einziges Wort mehr erinnere!), dem dahin noch ungeboren Maskottchen von INDAC.
Weit über vierzig verschiedenster Dachs-Typen, alle einfach genial, absolut hinreißend und jeder unvergleichlich. Johannes wird sich noch ganz schön schwer tun, wenn er aus der Auswahl ein endgültiges INDAC-Maskottchen auswählen will!
Das da oben ist mein eigener bescheidener Beitrag:
Ja, das soll ein Dachs sein! Kann man doch wohl sofort erkennen, oder was!
(Und ich hab nicht ein mal dafür googeln müssen! Dachse, das sind doch diese großen, kleinen… äh… Tiere mit dem… äh… also, äh, die haben so… Sachen oder Streifen auf dem Kopf, oder? …war gar nicht so einfach.)
P.S.: A propos Googeln - googelt die Tage mal ein bisschen nach dem INDachs (in verschiedensten möglichen und unmöglichen Schreibweisen bitte - das sind Zeichner, die den Dachs geschaffen haben, keine Lektoren!). Die ersten Versionen haben es schon in den ein oder anderen Blog geschafft (hier und hier z.B.) Bis die komplette Sammlung bei INDAC.de zu bestaunen sein wird, kann es noch ein bisschen dauern.
17. September 2007
Während das Pony anderswo daran arbeitet, seinen Horizont zu erweitern, muss Horst noch mit seinen Unzulänglichkeiten kämpfen…
Mehr von meinem Wochenende und von einem anderen Tierchen, das mich die letzten Wochen reichlich beschäftigt gehalten hat, dem InDachs, zu späterer Stunde (oder irgendwann die nächsten Tage).
Jetzt erst mal raus aus den Puschen, eine neue Woche fängt an! Jippiiiiiee…
14. September 2007
Achtung!
Aktuelle Ergänzung vom 6. 11. 2009:
Die Welt ist seit hier und heute noch etwas ELEFANTASTISCHER geworden, als sie ohnehin schon war!
…und wer den neuen “Elefantastisch!”-Titelsong online hören und sehen will:
Bitte einmal hierhin klicken! (Von dort aus geht’s weiter…)
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(Zurück ins Jahr 2007…)
Meine Güte, das hab ich ganz vergessen:
Der Kleine, Blaue Elefant ist auf Sendung!
Die Sendung mit dem Elefanten
Der WDR und das Trickstudio haben dem kleinen Blauen hat nicht nur endlich seine lange verdiente eigene Show gegeben, der Elefant hat nun sogar seinen eigenen Sidekick: Den Rosa Hasen.
Also, Kinderchen: ganz früh aufstehen, Ki.Ka einschalten und mittröten! Jeden Morgen, montags bis freitags um 7Uhr35.
(Danke an die Unglaubliche Sarah Burrini für die Erinnerung!)
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Übrigens: Elefantastisch ist die Welt auch hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier (den mag ich besonders gerne!)
11. September 2007
Ich werde alt. Nun gut, ich bin noch nicht so alt - ich war am Freitag auf einer 40. Geburtstagsfeier eingeladen, und fühlte mich erst am nächsten Tag entsprechend abgenutzt. Aber es ist schon auffällig: wenn ich mal feiern gehe, bin ich gleich einen Tag lang quasi ausgeschaltet - am letzten Wochenende gleich zwei mal! Ich sollte mir einen gesünderen Lebenswandel angewöhnen (und das, wo ich gerade Yoga schwänze! Erzähl mir einer was von Scheinheiligkeit! Na gut, aber ich müsste wahrscheinlich mehrmals während der Übungen aufs Klo rennen - Ergebnis der letzten Party am Sonntag. Ich fühle mich wirklich alt.)
Um in der richtigen Reihenfolge zu bleiben, also beim Freitag:
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Johannes!
Das Essen war lecker, lecker, reichhaltig, lecker, mit Muskat, viel Rotwein, Schnaps und ich hatte am nächsten Tag so einen Kater:
…mit den nächsten beiden Bildern noch ein paar unzureichende Geburtstags- und Kater-Impressionen.
Unzureichend, ich weiß, und dem ganzen Abend, sowie Johannes Kater in seiner Gänze kaum angemessen, aber beides würde hier ohnehin alle Rahmen sprengen, deshalb belasse ich es bei diesen wenigen, aber doch in ihrer Wüstheit einigermaßen aussagekräftigen Eidrücken.
(…mehr hab ich auch gar nicht gezeichnet - ich kann ja auch nicht die ganze Zeit über nur in mein Skizzenbuch kritzeln! Irgendwann muss ich ja auch Schweinebraten essen und Rotwein trinken!)
10. September 2007
Ich habe es doch tatsächlich vergessen gehabt: Das letzte Pony zum Montag!
Kein Wunder also, dass die letzte Woche so… äh interessant war!
Nun, anstatt Euch von meiner interessanten Woche zu berichten (… ich schreibe eigentlich nicht mehr wirklich sehr viel hier. Ich sollte wohl mal wieder damit anfangen. So viele interessante Gedanken in meinem Kopf, ich sollte die mal öfter rauslassen, dann wär auch mal wieder etwas mehr Platz da drin! Es wird Zeit, dass die Kinder flügge werden!), präsentiere ich Euch heute die erste Hälfte einer sagenhaften Trilogie, sich befassend mit Horsts prägnantestem und bislang vernachlässigstem Aspekt seiner Anatomie (Ja. Danke, Matthias Dinter! Habe ich mich vor vier Jahren eigentlich auch schon für die Anregung bedankt? Nein? Echt? Gut.) :
…und da wir gerade vom Vernachlässigen sprechen:
Ich weiß bislang immer noch nicht, welche Hälfte vom Schorftroll Marco nun bevorzugt. Als aus dem Süden kommender, im Norden Kölns und Westen Deutschlands lebender und mit den Füßen nach Osten schlafender (hab ich gerade recherchiert. Kein Feng Shui. Tut mir leid.) Schorftroll-Gourmand favorisiere ich die mittlere Hälfte, schön zart und blutig, die Kruste gut durch, mit Rosmarin und einem Hauch Muskatnuss.
Dazu empfehlen wir den 2005er Rüdesheimer Krötensteiß, Silvaner Spätlese, mit fein erdiger Note und einem Hauch von Erinnerung an Brombeeren, Kiwi und meine Oma.
9. September 2007
Zum aktuellen Anlass…
…und jetzt muss ich auch schon wieder weg, immer in Eile, immer in Phlegma, immer in Hektik, immer in Trägheit. Das ist meine eigene Version von Ausgeglichenheit, wie ich langsam befürchte…
Schönen Sonntag noch Euch allen, und weint nicht so viel, das gibt Krahenfüsse und Schweinsaugen!
6. September 2007
Also, einmal Ein Halber Schorftroll geht an - Ta-Daah! - Marco für als erster die richtigen Antworten komplett haben:
Bleistift aus Norwegen!
Genauer gesagt, aus Trollstigen, dort von Ruth entdeckt, eingefangen, hierher verschleppt und von mir einmal über den Scanner gerollt. (Geht doch nix über gute, alte Handarbeit - all die tollen Photoshop-Effekte verblassen gegenüber Klebeband und lila Kreide!)
Links sehen wir vermutlich authentische norwegische Schorftrollbehausungen (oder Markierungen von Einsamen Wanderern, die sich auf den gute, alten Urinstein nicht verlassen wollen, um ihr Revier zu kennzeichnen.)
Also, einmal:
Gratulation, Marco!
Jetzt nur noch angeben, welche Hälfte des Schorftrolls du bevorzugst, und er ist unterwegs zu Dir!
Zweimal:
Danke, danke, unzählige Dankeschöns an Ruth!
Dreimal:
Blumentöpfe… ähem… grummel… gibt es es in Zukunft nur noch gegen persönliche Anwesenheit. So.
4. September 2007
Vielleicht war mein letztes Kneipen-Rätsel ja einfach zu leicht, oder es lag doch daran, dass es nix zu gewinnen gab (oder dass Hecke nix googeln konnte, um die Antworten rauszufinden!), also mach ich jetzt mal was anderes, diesmal wieder mit Gewinnchancen (und auch nix zum Googeln!!)
Wer (die Teilnehmer des heuteabendigen Illustratoren-Stammtisches ausgenommen!) als erster rausfindet:
- auf was für einem Gegenstand sich die links abgebildeten Trolle befinden…
- wo sie sie herkommen…
…gewinnt:
Einen halben Schorftroll! (Welche Hälfte, ob die obere, untere, linke, rechte, oder die der Sonne zugewandte darf frei gewünscht werden!) Na, ist das was?
(Ich hab heute ein übriggebliebenes Kölsch übernommen, und auch wenn ich mich damit nicht wirklich übernommen habe (Harr Harr! Übernommen! Na, merkt Ihr’s? Ist das nicht ein Brüller?? Übernommen! Ich schmeiß mich weg! Übernommen!! …mann, bin ich bettreif.) darf ich dadurch nun doch ein wenig Knausrigkeit für mich in Anspruch nehmen. Deshalb also nur ein halber Troll!)
2. September 2007
Sonntägliches Resumée:
Kopf verkatert, Frühstück spät, mit Rührei und lecker, Zoo voll, Zeichenausbeute wider Erwarten gut, Giraffen weise blickend, Grizzly dekorativ auf dem Arsch sitzend, Waschbären klischeehaft waschend, Frösche grimmig in ihren Bäumen hockend, Kinder laut und nervig, ihre Eltern eindeutig zu zeugungswütig, später im Morio meine Kappe wieder gefunden, Felo glücklich, Cappucchino lecker, Theke frühabendlich belebt mit seltsamen Menschen, wie immer, Musik ruhigstellend, Schorftrolle berüchtigt, späterer Abend ruhig und ziemlich erschlagen mit Pellkartoffeln und South Park auf dem Sofa.
…jetzt noch derThekenschorftroll…
…und das Urbane Pony.
Gute Sonntagnacht noch.