26. November 2007
Manche Nächte scheinen einfach kein Ende zu nehmen. Hier also die zweite Hälfte von Ponys 1. Nacht in Horsts Haus.
…nicht zu verwechseln mit der 1. gemeinsamen Nacht - die steht noch bevor!
Demnächst hier in diesem Kino…
Währenddessen hat bei Comicgate der Morgen auch noch nicht gegraut, er wird künstl(er)isch in die Länge gezogen, weil da wieder eine Zeitreise ansteht:
Zur Feier des 50. Comics ein kleiner Ausblick in die Zukunft, Horsts und seines Ponys Goldenes Jubiläum, und wie es von den beiden begangen wird! Ergreifend, sag ich nur, und ich weiß, wovon ich rede.
Wer wissen will, wie die erste lange Nacht endet, ob irgendwann der Morgen kommt, und wer erleben will, wie endlich das Eis bricht - ein Schmankerl für Nasenfetischisten (Tiernasenfetischisten, um genau zu sein. Ja, die gibt es. Zumindest eine. Mir persönlich bekannt. Ich kann auch nix dafür. Das Leben umgibt einen mit den skurrilsten Gestalten.)…
…muss wohl noch ein Weilchen warten. Tja.
Einen schöne Wochenbeginn noch, oder zumindest so schön, wie’s geht.
23. November 2007
…und Blauwild ebenso.
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Der erschütternde Moment der Erkenntnis letzten Mittwoch beim Comic-Stammtisch:
Unser Röhrender Hirsch ist weg!
Ich hoffe, nur vorübergehend, ausgetauscht gegen die aktuelle Fotoausstellung “Stüssers Fründe“ - obwohl die ja noch nicht mal an der gleichen Wand hängt wie vormals der Hirsch, sondern im vorderen Gastraum, nicht hinten in unserer fenster- und jetzt, ohne Hirsch, komplett Bilder- und schmucklosen Ecke. Also nicht direkt ausgetauscht, er hat halt nicht mehr zum neuen Flair gepasst und wurde schnöde entfernt, obwohl ihn bis dato wohl kaum einer der anderen Gäste bemerkt haben dürfte da hinten. Sehr schade.
Man darf der Kneipe allerdings durchaus wünschen, dass die “Stüssers Fründe” (ruhig mal reinschauen, die Fotos lohnen sich. In Schwarzweiß überlebensgroß auf Hochglanz wirken Kölschtrinker viel künstlerischer als in Natur!) wenigstens langlebiger und langfristig wirkungsvoller sind als damals im August der schlappe “Stüsser - so nicht!”-Blog, eine großartig propagierte “Rettet das Stüsser!”-Hilfsaktion einiger Stammgäste, die, nachdem sie sich damit wohl ihr Freibier verdient hatten, ganz schnell wieder der Meinung waren, dass das jetzt ja wohl mal genug wäre und den Blogbetrieb trotz großem anfänglichen Kampfgeschrei nach gerade mal fünf Tagen und drei Beiträgen mit den Worten…
“Tag 5 bei “Stüsser - So nicht!�?. Zeit für ein vorläufiges Fazit - die Kuh scheint ja auch vorerst vom Eis.”
…einstellten. Toll. Ganz großes Kino!
Aber scheinbar gibt es aus dem Schankraum tatsächlich nichts zu berichten, was einen Blog regelmäßig füllen könnte. Oder die Autoren erinnern sich am nächsten Morgen nicht mehr daran. Wie auch immer. Es gibt ja zum Glück noch das Hinterzimmer.
Für den fehlenden Hirsch an der Wand jetzt als Ersatz die - trotz abwesender Vorlage recht ansehnliche - neueste Ausbeute an Hirschen (und Schorftroll/Hirsch-Hybriden) aus dem Comicstammtisch-Skizzenbuch und aus besagtem Hinterzimmer. (Alle Hirsche zusammen gibt es hier.)
19. November 2007
Es war an der Zeit, mal ein neues Kapitel aufzuschlagen. Dackel, Kragenbären, Pinguine, Schwager und Söhne (also, jeweils im Singular, nur zusammen ergeben sie Plural, ihre Zahl sei Legion), das ging mir dann doch irgendwann zu weit, das ganze war schon lange nicht mehr “Horst & sein Pony”, sondern “Horst & sein Zoo”, also hab ich noch mal bei Null angefangen:
Die ersten frühen Tage, als das Pony noch so ganz neu und frisch in Horsts Leben getreten war und die beiden sich erst noch beschnuppern und aneinander gewöhnen mussten!
…was jetzt natürlich nicht heißen soll, dass die anderen, “späteren” Geschichten nicht mehr gelten. Die darf man ruhig schon noch lesen und wie alles, was ich hier hinstelle, für die reine, ungelogene Wahrheit halten, aber jetzt kommt erst mal ein kleiner, nostalgischer Ausflug zurück in die Vergangenheit:
Wir schreiben das Jahr anno domini 2003, und Horst feiert gerade seinen 42. Geburtstag…
…so nahm alles seinen Anfang, und so ging’s weiter (wie immer jeden Montag hier auf diesen Seiten und seit letzter Woche schon jeweils wie immer am Sonntag davor auf Comicgate)…
Ich wünsche Euch in den nächsten Wochen so viel Spaß beim Lesen wie ich ihn in den letzten Wochen beim Zeichnen hatte!
PS:
Zur besseren Übersicht habe ich die Horst & sein Pony-Galerie in 3 Kapitel aufgeteilt. Die neuen, “frühen” Comics werden sich in Galerie 1 einfinden, die alten gibt es weiterhin in Nr. 2 und 3 zu sehen.
18. November 2007
Zwei neue, junge Talente haben sich kürzlich in die Reihen der Schorftrollforscher eingegliedert: Die Brüder Odenthal.
Während Torsten Odenthal in Köln den Krustenzwerg ausgespäht und beobachtet hat, eine lokale Unter- bzw. Abart des Gemeinen Schorftrolls, wie er sich meist in den Backstuben und Verkaufsfilialen einer vollkommen zu Unrecht namhaften Kölner Bäckerei-Kette herumtreibt und ahnungslosen Kunden in die unappetitlich braun-dunkelgelben Papiertüten gesteckt wird (habe ich eigentlich schon mal erwähnt, wie unwahrscheinlich enttäuscht ich von den Kölner Bäckereien war, als ich vor acht Jahren hierhergezogen bin? Nein, noch nicht? Ich muss das wohl bei Gelegenheit mal näher ausführen) und es dort schafft, innerhalb von Sekunden von einem in der Auslage noch halbwegs unappetitlichen Stück Backwerk zu einem ausgetrockneten, verkrusteten Bäckerei-Nebenprodukt zu mutieren, das, wenn schon sonst nichts anderes, unter Garantie Verdauungsbeschwerden… (Nein! Ich werde das jetzt ausführen! Als ich von Würzburg nach Köln gezogen war, bin ich als erstes, oder als eins der ersten, morgens in die nächste Bäckerei gegangen, um mir ein Brot fürs Frühstück zu kaufen. Ein ganz normales Brot, Roggenmischbrot ohne Schnickschnack. Dass das hier recht unansehnlich Graubrot heisst, hätte mich eigentlich schon stutzig machen sollen, aber erst als mir das (innen tatsächlich ziemlich graue) Brot unter dem Buttermesser zerkrümelte (und die Butter war, weil der WG-Kühlschrank nicht sehr hoch eingestellt war, man wollte dort die Umwelt schonen, terrorisierte aber genau diese Umwelt mit stundenlangen FantastischenVier-Vorführungen, aber das heb ich mir jetzt wirklich für später auf… wie gesagt, die Butter war wirklich weich! Und das Brot zerkrümelte unter weicher Butter!), kam mir der erste zarte Gedanke, dass ich da wohl doch nicht so gut eingekauft hatte. Der erste Bissen belehrte mich eines besseren: Ich hatte ganz und gar schlecht eingekauft! Das Brot schmeckte unbeschreibbar scheußlich, wie bittere Zigaretten-Asche, wie alter-Männer-Schweiß!
Meinen weiteren Versuche in den nächsten Wochen, in verschiedensten Bäckereien, großen wie kleinen, Bäckerei-Ketten und Öko-Backstuben waren allen miteinander Misserfolge beschert, das Brot schmeckte jedesmal zum Davonlaufen, lediglich in der speziellen Art der Ungenießbarkeit waren die verschiedenen Bäckereien unendlich einfallsreich.
Als ich mein Leid einem alteingesessenen Kölner Kollegen klagte, erntete ich, wie zu erwarten, lokal-patriotische (und wohl auch familiär-patriotische - er entstammte wohl einer alten Bäckerei-Familie - nun gut, das wil ich ihm mal nicht vorwerfen, da kann er ja auch nix für! Das macht jetzt aus ihm noch keinen schlechten Menschen.) Empörung! In Köln sei man stolz auf seine Back-Tradition und überhaupt sei Köln die erste Stadt nach dem Krieg gewesen, in der es schon wieder Brötchen gegeben habe, Brötchen, jawohl, das müsse man sich auch erst mal reinziehen!
Gut, zugegeben, das ist schon eine Leistung, an der sich noch ganze Generationen erfreuen können, wie’s aussieht, aber wie es den Anschein macht, ruhen sich die Kölner Bäcker bis heute noch auf diesem Verdienst aus. Nach den Brötchen ist da nix großartiges mehr passiert! Meine persönliche Theorie diesbezüglich (Will sie jemand erfahren? Ja? Irgendwelche Bäckereifamilien-Abkömmlinge unter meinen Lesern?) lautet folgendermaßen:
Nachdem die Kölner Bäcker nach dem Krieg das ganze Mehl für die verdammten Brötchen aufgebraucht hatten, war nichts mehr für das normale Brot übrig. Statt jetzt einfach zu sagen, gut, dann verzichten wir eben auf den tollen Titel “1. Stadt nach dem Krieg gewesen, in der es schon wieder Brötchen gibt” und backen erst mal wieder Brot, bis genug Mehl für beides da ist, haben die Kölner Bäcker eben diese Findigkeit bewiesen, der der Kölner auch heute noch sein leckeres Graubrot verdankt und haben die Mehlknappheit einfach dadurch ausgeglichen, dass sie auf einen Rohstoff zurück griffen, der damals noch in nahezu unerschöpflichen Mengen im zerbombten Köln zu finden war: Staub, Schutt und Asche! Und das ist bis heute die oben genannte Kölner Backtradition geblieben, auf die man so stolz zu sein habe. Pah! Hiermit beende ich mein Plädoyer.) … ääääh, wo war ich eigentlich stehen geblieben?
Ach ja: …(Während… und so weiter… und so fort…) konnte Carsten Odenthal in der Bonner Altstadt diese erschütternde Szene beobachten:
Schorftroll bei der Futtersuche, auf der Jagd nach frischem Schorf!
Sie verstecken sich hinter Mülltonnen, Kinderwägen oder Briefkästen und halten Ausschau nach den unverkennbaren Merkmalen einer vielversprechenden Schorf-Jagd: alte Pflaster an Ellenbogen und Knien, sowie aufgerissene Jeans. Haben sie ein lohnendes Opfer ausgemacht (und dabei achten die Jäger stets darauf, ein schwaches Exemplar auszuwählen, das ohnehin nur wenig Überlebenschancen hätte, Alte, Kranke oder Sozialpädagogikstudenten), stürzen die Schorftrolle (sie jagen meist in Rudeln, aber auch Einzelgänger, wie auf der Abbildung zu sehen, wurden schon des öfteren gesichtet) erbarmungslos auf ihre Beute und entreißen dem Bedauernswerten den begehrten Schorf! Teils mit brutaler Gewalt, teils mittels ausgeklügelter Überredungskünste, oder auch einfach nur, indem sie ihrem Opfer weismachen, sie wüssten, wo sein Auto steht.
Es muss wohl nicht extra betont werden, dass Szenen wie diese, so grausam und unappetitlich sie auch anzusehen sind, doch zu ganz normalen Kreislauf der Natur gehören und der Schorftrollforscher wird auf keinen Fall eingreifen, egal wieviel Mitleid er auch mit dem bedauernswerten Beutetier hat.
So bleibt mir nur noch, mich bei den beiden jungen Nachwuchs-Norfologen Torsten und Carsten Odenthal für ihren Beitrag zur Erforschung der Schorftrollwelt zu bedanken und mich schon mal prophylaktisch bei ihnen dafür zu entschuldigen, sie möglicherweise in meinen sinnlosen Bäckerei-Feldzug mit hineingezogen zu haben. Solltet Ihr in der nächsten Zeit von wütenden Bäckern mit steinharten (d.h. ganz frischen) Krustenzwergen beschmissen werden, so könnte es unter Umständen sein, dass ich da nicht ganz schuldlos dran bin. Unter Umständen. Bei Bäckern weiß man nie. Herzlich willkommen beim Kölner Illustratoren-Stammtisch!
17. November 2007
Beim Bau eines neuen Sesselliftes für Senioren wurde vergangenen Sommer in den Steilwänden Schweizer Alpen dieses Fossil entdeckt, das die Welt der Wissenschaft lange Zeit vor ein schier unlösbares Rätsel stellte. Bis sich der Welt der Wissenschaft die Welt der Norfologie, der Schorftrollkunde hinzu gesellte (sehr zum Verdruss der ehrwürdigen Alten Herren vom Wissenschaftsrat, aber das ist ein anderes Thema, das ich zu einem späteren Zeitpunkt näher erörtern werde. Ich erwähne hier nur andeutungsweise drei Faktoren, die zur offiziellen Akzeptanz der Norfologie geführt haben: Veruntreuung öffentlicher Fördergelder, ein Empfang in der bordurischen Botschaft mit Kostümzwang und Anfassen und tonnenweise marinierter Sahnebückling in Curry!) und Licht in das Dunkel um die geheimnisvolle Versteinerung brachte:
Es handelt sich bei dem Fund um die verblichenen Überreste eines wagemutigen Schorftrollforschers aus der Wachsmalkreidezeit, der im heldenhaften Selbstversuch die Auswirkungen von Anti-Schuppen-Shampoo auf Schorf testete.
(Datiert wurde das Relikt auf approximativ vorletzte Woche, plusminus ein oder zwei Jahrtausende.
Rechts eine um Genauigkeit verzweifelt bemühte Rekonstruktion von Lukas Huber.)
Ein Experiment, das leider in einem desasterösen Fehlschlag endete, mit der Auflösung des Forschers selbst zum einen und der darauffolgenden, beschleunigten Auflösung seines prähistorischen Forschungsgelderkontos bei der Züricher Kleinsparkasse zum zweiten. Einzig erhalten blieb der Nachwelt das Relief des unglückseligen Forschers, das sich durch die Einwirkung der aggressiven Anti-Schuppen-Chemikalien auf ewig in das Gestein der Schweizer Bergriesen eingeätzt hat.
Glücklicherweise konnte das Fossil rechtzeitig entfernt werden, bevor der Sesselliftbetrieb gestartet wurde und die geschmacklose Zurschaustellung der Tourismusbranche irreparablen Schaden zugefügt hätte.
Postscriptum:
Wieso der Schorftroll seine Dusche ausgerechnet inmitten der Schweizer Alpen genommen hat und wie er überhaupt auf den vollkommen irrwitzigen Gedanken gekommen war, jeder Vernunft zum Trotz duschen zu wollen, darüber ist sich die Norfologie auch noch in Unklaren.
Norfologen wissen schließlich auch nicht mehr als andere Leute, ja, sie sind sogar stolz darauf, weitaus weniger und weitaus nutzloseres zu wissen als alle übrigen Wissenschaftler, dafür aber sind Norfologen die besseren Tänzer.
16. November 2007
Die langen, langen, kaltem Winterabende nahen - oder sind schon da, wie’s aussieht. Mein Tip: Spieleabende! (Selber schon lange keinen mehr gemacht!)
IGELS 2 ist rausgekommen! (*Fremdwerbungmach!* Hab ich immerhin auch mitgewirkt, bei dem Spiel!)
…und wer Tunk den Eisbär auf der Hand hat, ist meines Erachtens nach eigentlich unbesiegbar, oder sollte es zumindest sein. Aber auch mit der Ameisen-Armee oder Rambi, dem Kitz möchte man sich lieber nicht anlegen! (Ne, Moment… Doch! Möchte man!)
IGELS 2 ist erschienen bei PEGASUS-Spiele GmbH und kostet so um die 12 Öre. Ganz und gar geeignet zum Spielen, Schenken und Geschenktkriegen (falls man noch nicht weiß, was man geschenkt kriegen soll oder will!)
12. November 2007
So langsam komme ich wieder aus dem Land der verkleideten Biertrinker in die Welt der normalen, unverkleideten Katerträger zurück. Sehr langsam.
Nicht so viel schreiben, die Tasten sind so laut.
Noch ein Verkleideter (ich fühle mich wie in einer Zeitschleife gefangen. Ich sehe immer noch Leute in seltsamen Aufmachungen, Cowboys, Ponys und gerade eben hat mich im Badezimmer ein Zombie angeschaut), diesmal aus eher beruflichen Gründen: Horst, Gründer eines kleinen, aufstrebenden Dienstleistungsunternehmens. Da wird eine gewisse Berufsbekleidung wohl erwartet.
Meine Damen und Herren, treten Sie zurück, machen Sie Platz für den rasenden Kurier von Horst & seinem Pony-Express!
…der zweite und letzte Comic aus der Reihe.
Warum ich das Thema “Pony-Express” wieder habe fallen lassen, ist eine längere Geschichte, aber es reicht ja auch, wie aus dem Comic selbst unschwer zu erkennen, dass Horsts kleinem Unternehmen wohl keine größeren Erfolge ins Haus stehen. Es fehlt am nötigen Personal.
Und das bei der momentanen Arbeitslage!
Man sollte meinen, dass es genügend Arbeitslose gibt, die über so einen tollen Job froh wären!
Nächste Woche beginne ich hier eine kleine Zeitreise, zurück in die ersten Tage, als das Pony noch ganz neu war in Horsts Leben, die Verpackung quasi noch nicht weggeräumt, und sich die beiden erst noch aneinander gewöhnen müssen (als ob das zum jetzigen Zeitpunkt schon stattgefunden hätte!)…
(Die ganz Ungeduldigen können ja schon mal hier kucken!)
Schöne Woche noch!
11. November 2007
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11.11. 11 Uhr 11, jedem Kölner gehen da die Alarmsirenen an, bei so einigen auch die Fanfaren: Jetzt isses wieder soweit! Der Ernst des Lebens beginnt! Endlich! Ham wir ja lange genug drauf warten müssen! War eine lange Durststrecke seit letztem Aschermittwoch, nur unterbrochen von so hilfreichen Veranstaltungen wie Sechswochenamt, Bergfest und den etlichen Dutzend Kölner Eckkneipen, aus denen es das ganze Jahr über nach Karneval auf die Straße tönt. Das wuchtet so manchen Abhängigen über die schwere Zeit, hilft, die Durststrecke zu überdauern.
Zum Glück aber ist allen Kölnern, welcher Konfession auch immer, eines klar:
Man kann auch Alkohol trinken, ohne Spaß zu haben!
Nach diesem Grundsatz leben und lieben sie.
Ums so schwerer wird die Durststrecke nächstes Jahr werden, denn 2008 ist bereits am 6. Februar Alles Vorbei!, wie es so nett heißt, kennt man ja, den Refräng, wenn auch vielleicht nur von verzweifelten Weghörversuchen. Aschermittwoch scheint es dem letzten Sommer nachempfinden zu wollen und kommt früh. Da muss man schon mal alles, was einem an Karneval so in die Quere kommt, mitnehmen, sonst kommt man zu kurz. Und das möge der Allerhöchste (Fritz Schramma? Um Gotteswillen!) verhüten!
Nichtsdestotrotz werde ich heute den Tag wohl eher kaum am Altermarkt in der Menge beginnen, sondern erst mal in Ruhe frühstücken. 11. 11. ist noch den ganzen Abend, und Karneval dauert ohnehin noch bis nächstes Jahr. Heute morgen lieber erst mal ‘ne Tasse Kaffe als’n Kölsch. Nicht dass nicht auch beides ginge, aber trotzdem…
Alaaf erstmal!
P.S.:
Für alle Besucher aus der Zukunft, dem fernen Jahr 2009, in dem es noch nicht Elf Uhr Elf, sondern erst Elf Uhr Zehn ist:
Was wollt Ihr hier!? Da ist Euer Beitrag!!
Verzieht Euch gefälligst wieder ins Jahr 2009! Zeitreisendes Schweinepack, wollen wieder nur das ganze Zeit-Raum-Kontinuum durcheinander bringen auf ihrer Suche nach einem billigem Karnevals-Kick! Warum bleiben die nicht in ihrer eigenen Realität? Grummelbrummelalaf….
9. November 2007
Manchmal ist ein Freitag halt ein Montag oder fühlt sich an wie ein Montag, und eigentlich könnte jeder Montag ein Freitag sein, er würde sich viel besser machen dabei.
Der langen Rede kurzer Sinn: Hier kommt Das Pony zum… Freitag!
6. November 2007