Wenn ich schon sonst nix mehr groß mache hier, dann wenigstens einen kleinen Veranstaltungs-Kalender - solange, bis der Blog der beiden sich mittlerweile stark überlappenden Stammtische, Comic und Illustratoren, endlich zustande kommt, und ich fürchte, das liegt ebenfalls nicht zuletzt bei mir und meiner Trägheit, ich sollte mich mal wieder, schon wieder, in den Arsch treten, was anatomisch gar nicht so einfach, trotz Yoga und… wo wollte ich eigentlich hin mit dem angefangenen Satz?
Ach, genau:
Am Dienstag, dem 1.4. findet wieder der Köln/Bonner Illustratorenstammtisch statt, ab 20 Uhr im Altenberger Hof, Mauenheimer Str. 92!
Wäre vielleicht ‘ne Gelegenheit für aktive und werdende, altgediente und frischgebackene Illustratoren und Zeichner, mal wieder aus den eigenen vier Wänden rauszukommen und Gleichgesinnte zu treffen… Nicht so alleine sein auf der Welt, auch wenn’s einem durchaus mal so vorkommt, wenn man Nächte lang durcharbeitet…
Wer zuerst kommt, kann das “Reserviert”-Schild an der Theke abholen.
…und ich gleich mit! Das erspart mir zumindest die Mühe, noch zusätzlich einen eigenen Ostergruß zu fabrizieren (morgen gibt’s ja immerhin noch ein Pony! Man muss es wirklich nicht übertreiben. Puh. Das war jetzt wieder anstrengend!)
Comics sind ja bekanntlich eher selten medienübergreifend. Außer Trickfilmen und Comicverfilmungen, sowie ein paar Lesungen mit Multimedia-Diashow bleibt der Comic meist in seinem reinen optischen Bereich: man kann Comics nur ankucken, aber eher selten anhören.
Deshalb hat auch das folgende eigentlich gar nichts mit Comics zu tun, außer dass es sich beim letzten Kölner Comic-Stammtisch zugtragen hat, von dem es außer Osterhasenbemühungen (von denen später mehr zu sehen sein soll) und metaphysischen Lebensfragen nicht viel zu berichten gibt.
Hecke hat sein neuestes Spielzeug mitgebracht: einen selbst gebauten NAND-Synth (was immer das ist. Es ist auf jeden Fall keine Atari Punk Console, wie ich zuerst angenommen und jetzt hier nachträglich korrigiert habe, weil der Erbauer derselben auf dem Unterschied bestand. Ich bitte nachträglichst um Vergebung.)
“Dominastein” nennt er sie (er benennt alle seine Kreationen nach Frauen, der alte Romantiker!), und wenn man an den vier (!) metallenen Nippeln auf dem schwarzglänzenden Körper spielt, sie zärtlich schmeichelnd dreht oder mit brutaler, rauher Kraft zwirbelt, gibt die Domina die seltensten Töne von sich (mittels eines Kopfhörers zu hören, aus Rücksicht auf die Nachbarn), getreu Heckes Motto “I make noise because of the music it creates”.
So reicht dann auch die Bandbreite der Töne von zartem Wimmern, abartigem Stöhnen, ekstatischem, dissonanten Kreischen und zerberstenden Einrichtungsgegenständen, bis hin zu wirren Botschaften aus dem Jenseits oder dämonischen Satansbeschwörungen (also alles in allem: eigentlich nichts, was jeder nicht auch sonst so an einem beliebigen Sonntagmorgen durch die Schlafzimmerwand seiner Eltern hören kann, aber nicht will), alles untereinander kombiniert und komponiert (je nach dem eigenen Fingerspitzengefühl mehr oder weniger kunstvoll), und überzogen mit dem typisch lausigen Klang eines alten ATARI-Computers… das letztere ein wahrer Kunstgriff, der längst verschüttete Erinnerungen an die eigene Pubertät hochkommen lässt, die das sinnliche Vergnügen erst so richtig schmuddelig machen!
…eine Orgie, der Comicstammtisch, eine wahre Orgie, sage ich Euch!
Ich wünsche Euch noch eine beschauliche Rest-Fastenzeit und sündigt nur, wenn Ihr es unbedingt wollt oder Euch sonst irgendwie langweilen würdet.
Hallo, Ihr Kölner Comic-Zeichner, -Leser, -Sammler, -Autoren, -Händler, -Amateure, -Profis, -Begeisterte und -Interessierte!
Morgen abend (Mittwoch) trifft sich wieder mal der monatliche (tatsächlich!) Kölner Comic-Stammtisch.
Wie wär’s? Kommt vorbei, wenn Ihr Lust habt auf ein professionelles Fachgespräch oder ein dilettantisches Kölschtrinken (oder ein dilettantisches Fachgespräch und ein professionelles Kölschtrinken. Wir können beides!)
…oder auf Comics Lesen, Zeigen, Zeichnen, Bequatschen, sich endlich mal den nötigen Arschtritt holen, um mit dem eigenen, großen, epochalen Comic, der schon seit Jahren in der Schublade liegt und nur darauf wartet, fertiggestellt zu werden, wieder in die Gänge zu kommen…
…oder einfach nur gemütlich ein lecker Kölsch trinken…
Wir treffen uns im Brauhaus Stüsser, Neusser Straße, ein Stück nördlich vom Ebertplatz, so ab acht.
Der Stammtisch sitzt ganz hinten in der Kneipe, wo wir uns nach Angaben des Wirtes so schön ausbreiten können (und sich die anderen Gäste nicht vor uns fürchten müssen).
Der Comic-Stammtisch trifft sich übrigens jeden dritten Mittwoch im Monat, wenn Ihr also morgen keine Zeit habt, es aber schon immer Euer unerfüllter Wunsch war, Euch einmal in der glanzvollen Gesellschaft echter, lebender Comic-Helden zu sonnen: seid nicht untröstlich, es gibt noch mehr Gelegenheiten!
Allen guten Vorsätzen zum Trotz: hier kommen doch immer wieder nur noch Montags-Ponies zum Vorschein.
Nicht, dass das schlecht wäre, was gibt es besseres, als ein Pony, um die Woche zu beginnen und davon eine ganze Woche lang zu zehren?
Und, naja, mir gehen langsam, aber sicher die Ponies aus, das wird knapp. Irgendwann muss ich mich wohl wieder in den Hintern treten. Oder ich tanze jeden Montag ein kleines Tänzchen vor dem Computer und schreibe Euch, wie es war. Wär das was? Nein? Echt? So was. Undankbares.
Also, heute noch mal ein Pony, ein gut verborgenes. Wer es findet, gewinnt….. äh…… öh….. meine unendliche Wertschätzung und soviel Griespudding, wie er/sie aus seinem/ihrem eigenen Kühlschrank herausholen kann!
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Na gut, ist eh zu einfach. Ihr dürft alle Euren Griespudding behalten!
Wenn man genau hinkuckt, kann man ihn zweifelsohne erkennen: Christoph-Maria Cragenbaer in einem sagenhaften Chameo-Auftritt als virtuoser Background-Schlagzeuger in einem von Basia Bulats (eher willenloseren, wenn mir diese Bemerkung gestattet ist. Nicht, dass ich noch mehr Kunstprodukte von der Frau kenne, aber so ist es nun mal) Video-Clips!
(Den eigenen Kommentar der Künstlerin auf ihrer MySpace-Seite, “More fun than your very own pony!”, übergehe ich vorerst geflissentlich, bis ich weiß, was das jetzt wieder bedeuten soll!)
Mit endlosen Dankesbezeugungen an Hecke, dessen unermüdlicher Forschergeist uns einen Einblick in die wundersame Tierwelt beschert hat, wie es selbst Schliemann niecht vermochte!
Unlängst kam einer meiner Kolleginnen beim Betrachten der Schorftroll-Galerien die Frage auf, angesichts der Tatsache, dass dort fast ausschließlich männliche Exemplare zu finden seien, wie sich Schorftrolle eigentlich fortpflanzen.
Mal im Ernst, will man das wirklich so genau wissen?! (Noch dazu vor dem Frühstück?)
Manche Leute ekeln sich auch vor gar nix!
Um nun zeugungswilligen Schorftrollmännern aus ihrem Dilemma zu helfen, wurden von Kordula Schlierkamp und Katja Strube (die sich ja immerhin so interessiert und besorgt um den Fortbestand der Art gezeigt hat) zwei wunderschöne Schorftroll-Weibchen geschaffen, die das zahlenmäßige Ungleichgewicht ein wenig ausgleichen sollen.
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(Nach Angaben der Schorftrollogin handelt es sich bei dem Exemplar oben und links (in modisch Farbvarianten um eine vorteilhafte Erscheinung bemüht) um eine italienische Urlauberin (man beachte den Bikini!), die am Strand von Sabbiadoro auf der Suche nach einem oder mehreren Seelengefährten ist (man beachte die Keule!))
Die einzig bislang bekannte und einzig anhand eines modischen Accessoires als eindeutig weiblich identifizierte Schorftroll-Frau (die Bestimmung des Geschlechts ist häufig der schwierigere Teil der Schorftroll-Balz) wurde vor Jahren von Tamara Gabanyi entdeckt. (siehe rechts.)
…die arme Schorftrollin leidet mittlerweile an starken Überarbeitungs- und Erschöpfungssyndromen und kann die Verstärkung sicher gut gebrauchen. Ob sie die bislang nicht vorhandene Konkurrenz in der Gunst um die Schorftrollmännerwelt ebenso begrüßt, wird sich noch herausstellen.
Also, Jungs, dann haltet Euch mal ran! Zwei flotte Miezen mehr, um die Ihr balzen und buhlen können. (Und das alles in meinem Rechner! Ich trau mich ja gar nicht mehr, das Ding einzuschalten! Brrrrrr… *Schüttel*)
Und ich möchte hinterher keine Klagen bei einer unkontrollierten Schorftrollpopulationsexplosion hören!
…so, aber jetzt! Ich hab Euch lange genug vernachlässigt, jetzt wird erst einmal lange liegengebliebenes aufgearbeitet. Der Stapel ist groß genug.
Als erstes der Comicstammtisch von vor sage und schreibe 2 (in Worte: 2) Wochen!
Dort oben in der Mitte gut zu erkennen: der dramatische Höhepunkt des Abends (gar nicht wahr, der Abend war absolut undramatisch), das Potrait-Duell zwischen Ulli und meiner Wenigkeit!
…wer da jetzt gewonnen hat, ist schwer zu sagen, die Modalitäten wurden leider vorher nicht so recht festgelegt. Wenn danach gewertet wird, wer von den Duellanten seinen Gegner rücksichtsloser und brutaler niedergemetzelt hat, fürchte ich, dass ich gewonnen habe. Wenn es darum geht, wer auf der Zeichnung besser aussieht, ähh, dann hab ich wohl auch gewonnen.
Ulli ist einfach zu gut für diese Welt.
Mit was für Leuten man sich manchmal zu duellieren gezwungen ist! Nette Leute, ekelhaft, sowas!
Heute abend ist erst mal wieder Illustratorentreffen, und ich fürchte, Illustratoren sind sogar noch netter als Comiczeichner!
Naja, auf jeden Fall hab ich schon ein paar neue Schorftrolle in der Sammlung, und es werden unter Umständen heute noch ein paar mehr dazu kommen, davon dann später mehr, schönen Tag noch.
War also mal wieder nix mit den guten Vorsätzen. Also keine Schorftrolle, Hirsche, Nashörner und Comicstammtischimpressionen letzte Woche und nur wieder das Pony der Woche, heute immerhin pünktlich zum Montagmorgen, als Start in die Woche gibt’s doch nix besseres als ein flauschiges, pflegeleichtes Haustier!