31. Oktober 2008
Wenn man heute in Köln keine 11 Tage mehr warten will, und die Sache auch sonst nicht so ernst nimmt, feiert man Halloween. Ist eine ganz gute Trockenübung für den Karneval.
…und vielleicht trifft man ja auch noch ein paar der wandelnden Leichname, die der Säuberungsaktion vom Kölner Zombiewalk letztes Wochenende entgangen sind.
Jetzt bleibt mir nur noch eines, ich werde nicht drum herum kommen: Zu meiner bestürzenden Einfallslosigkeit stehen und ganz unoriginell Happy Halloween wünschen…
…ähem…
…och nö, tu ich doch nicht.
25. Oktober 2008
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Er ist etwas übellaunig geraten. Zum einen ist es zu früh am Morgen, er wäre gerne noch ein oder zwei Stündchen länger im Bett geblieben, hatte aber Nackenschmerzen und ist deshalb schon auf.
Zum anderen hat er den Verdacht, dass all die Leute, die jeden Tag nach Elefanten googeln, das nur tun, um von all den Titten abzulenken. Elefanten werden bekanntlich nicht gerne als Ablenkungsmanöver für Sittenstrolche missbraucht! (So was überlassen sie den Ponies!)
22. Oktober 2008
Langsam wird mir der Glaube an die Menschheit zurück gegeben. Ich weiß zwar nicht mehr genau, wem ich ihn geliehen habe, aber er ist in einem ziemlich miesen Zustand zurück gekommen: Voller Eselsohren und Kaffeeflecken!
Wie dem auch sei, ich habe entdeckt, dass es einen noch viel beliebteren Suchwunsch gibt, den tatsächlichen, ungeschlagenen Spitzenreiter der Google-Suchbegriffe, die unbegreiflicherweise zu meiner Seite führen!
Während es “Titten” in den letzten 60 Tagen auf immerhin 114 Besucher gebracht haben (und es in dieser Zeit maximal 3 Tage am Stück gab, in denen niemand auf meiner Seite nach den Dingern Ausschau gehalten hat!), bringen es…. Trommelwirbel….
“Elefanten”! Ta-Dah!
…auf 339 Besucher in den letzten 60 Tagen, und nicht ein einziger Tag ohne Elefantensucher!
Eine Welt, die nach Elefanten sucht, und das auf meiner Seite, kann so schlecht nicht sein.
…es sei denn, das wären die 339 Mitglieder des Kapstädter Elfenbeinjäger-Vereins gewesen!
Nun gut, nur um auf Nummer Sicher zu gehen…
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Ätsch! Keine Stoßzähne!
Aber um noch mal auf die anderen schönen Dinge des Lebens zurück zu kommen - ich möchte eine Suchmeldung weiter leiten:
Am vergangenen Freitag, dem 17. Oktober hat eine einzelne, einsame Seele nach “Susy Titten” gesucht.
Susy, wer und wo immer Du auch sein magst, melde Dich! Melde Dich bei mir, damit ich zwei einsame Herzen zusammen führen kann!
…und schick am besten ein Foto mit.
Nur so, damit ich… äh… auch weiß, dass Du’s wirklich bist, oder so.
20. Oktober 2008
Was ich schon sehr lange nicht mehr gemacht habe:
In meiner Blog-Statistik nachlesen und hier hinschreiben, unter welchen spannenden Suchbegriffen Leute zu meiner Seite gefunden haben (hauptsächlich, weil das auf Dauer auch gar nicht mal wirklich so spannend ist), aber heute morgen habe ich aus Neugier dann doch mal wieder die entsprechende Seite angeklickt und war einigermaßen überrascht:
Ich kann mir zwar immer noch nicht richtig erkären, warum ausgerechnet auf meiner braven, harmlosen Seite, aber der ewige Dauerrenner ist nach wie vor Titten. Klar. Das allein war noch nicht so überraschend, das erwarte ich mittlerweile. Was man sich davon verspricht, unter dem Suchbegriff gerade hier fündig zu werden, wird mir immer ein Rätsel bleiben, aber ich wäre doch einigermaßen enttäuscht, wenn ich mal keine Titten in der Suchbegrife-Liste vorfinden würde.
In der Hinsicht kann ich mich heute nicht beschweren: Zu den ganz normalen, nicht weiter spezifizierten Titten (mit immerhin 2 Aufrufen heute, und es ist noch nicht mal halb zehn!) kamen gerade noch zwei weitere Suchbefehle hinzu, die das Spektrum an gewünschten Brüsten schon merklich eingrenzen: Große Titten (3 Aufrufe) und - man lese und staune -
Leere Titten (2 Aufrufe)!
Also, ich weiß nicht. Goße Titten kann ich ja noch verstehen, aber leere Titten??
Wer um alles in der Welt ist so pervers, nach schlaffen, leeren Brustbeuteln zu googeln?
Es scheint wirklich für jeden Fetisch einen Abnehmer zu geben.
Aber gut, ich bin dann halt mal nicht so. Ist schon ein Kreuz, wenn man’s immer allen recht machen will. Damit all die braven Googler nicht immer umsonst hierher kommen müüsen und enttaäuscht wieder abziehen müssen, zeig ich Euch jetzt endlich auch mal Titten!
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Zufrieden? Nein??
Alles Perverse!
Schönen Montag noch, uns wischt mir ja hinterher meinen Blog wieder ab, wenn Ihr fertig seid. Den wollen andere auch noch benutzen!
19. Oktober 2008
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Na, habt Ihr heute auch schön den Sonntagmorgen vor der Glotze verbracht und die Sendung mit der Maus angeschaut, ein bisschen was für die geistige Entwicklung Eurer Kinder (oder der gefühlten, inneren Kinder in Euch) getan?
Nein? Wo doch gerade ganz niegelnagelneue Blaubär-Folgen (mit Trickfilmteilen ausm Trickstudio - bei einigen hab ich auch mitgezeichnet) laufen?
Echt nicht?
Da bin ich aber enttäuscht!
Habt Euch also lieber im Internet rumgetrieben, was? Gesurft, geblogt, gechattet und so?
Na gut, das geht mit der Maus natürlich auch.
Ich habe nämlich gerade mit, sagen wir es mal, gelindem Erstaunen festgestellt, dass unser neues, animiertes Re-Design der Seite mit der Maus endlich online gegangen ist, nachdem wir vor über einem halben Jahr schon fast die Hoffnung aufgegeben hatten! (Wir - d.h. Trickstudio Lutterbeck; außer mir selbst waren an dem Projekt noch Hubert Kladde, Corinna Ertl, Lorna Egan und Rey Sommerkamp maßgeblich beteiligt - wenn ich nach der langen Zeit nicht noch irgend jemaden vergessen hab!)
Klickt Euch mal durch die Seite durch, wenn Ihr Lust und Laune habt, bringt den Kaktus zum Verwelken, den Elefant zum Rollen und die Ente zum Disco-Tanzen!
http://www.wdrmaus.de/
Und wenn Ihr mir hier einen kleinen Kommentar schreiben würdet, wie’s Euch gefallen hat, würde mich das sehr freuen!
Einen Schönen Sonntag noch!
18. Oktober 2008
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Dieser gewaltige linke Haken ist der Auftakt zum ultimativen Kampf Gut gegen Böse, Heldenhaft gegen Verderbt, Supernaturkotelette-Man, der Held der deftigen Küche gegen Doctor Anti-Mäc, den Invertierten Schnitzelburger des Bösen, Nahrhaft und Naturbelassen gegen Geschmacksverstärker und Konservierunsmittel!
Ka-Pow! Dotz! Krabottich!!
(Danke für diese ungenierte Zurschaustellung von nackter Gewalt an: Ruth Zadow, Christoph Jansen, Ulrich Wirtz und Bert Rossie!)
16. Oktober 2008
Platz nehmen, bitte, das Licht im Saal geht schon aus, die neuesten Schlager laufen noch einen Moment über die krächzigen Lautsprecher, der Vorhang geht auf, jetzt kommt erst noch mal Werbung, bitte nicht mit Popcorn werfen, gleich kommt auch noch mal der Eis-Mann, psst, Ruhe jetzt, der Film geht los!
Kapitel 42
Eine schmutzige Bedrohnung
Was bisher geschah:
(An dieser Stelle muss ich mein Publikum bitten, seine Phantasie etwas anzustrengen und sich vorstellen, dass die Buchstaben nach hinten in den Raum schweben. Und bitte dabei die Filmmusik eigener Wahl selbst laut mitsummen - z.B. natürlich ganz einfach die übliche Star Wars-Musik oder, wer’s wirklich original mag, die Titelmelodie der alten Buck Rogers-Kino-Serials, von denen George Lucas diese feine Idee mit der Schrift so geschickt geklaut hat.)
Commander Hirsch, der tollkühne Raumfahrer und Kampfpilot ist auf Patrouille in den Unendlichkeiten des Alls. Mit Hilfe eines neuartigen, aus Hirschkot-Molekülen gewonnenen Antriebs durchquert er den Epsylon-Quadranten in der sagenhaften Zeit von 50 Metern.
Er verschwindet spurlos im All.
Währenddessen rüsten sich die Invasoren von der Venus zum alles entscheidenden Schlag gegen die Erde…
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Verpassen Sie nicht die weiteren spannenden Abenteuer des tollkühnen Commander Hirsch und seinem treuen und tollpatschigen Gefährten, Buddy Rehkitz!
Zur gewohnten Zeit in Ihrem Lichtspielhaus!
(PS.:Vielen Dank an die weiteren Mitwirkenden dieses Comics vom Kölner Comicstammtisch: Ruth Zadow, Ulrich Wirtz und Christoph Jansen).
(PPS.: Demnächst ebenfalls hier in diesem Kino: Der Kampf des Jahrhunderts: Super-Naturkotelette-Man vs. Doctor Antimäc (mit noch mehr Zeichnern und noch mehr Gewalt! Boah!)).
14. Oktober 2008
Ach ja, richtig! Morgen abend, ab acht ins Stüsser, nicht vergessen!
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…und die Fortsetzung des dramatischen Cliffhangers live miterleben:
Commander Hirschs sagenhafte Abenteuer im Andromeda-Nebel!
- Wird die Erde hilflos der Invasion der Killer-Alien-Mutanten-Terrier (von der Venus) ausgeliefert sein?
- Wird unser Held rechtzeitig aus dem Andromeda-Nebel wiedeauftauchen, um seine eigene Fortsetzung mitzuerleben, oder wird er sich weiter ziellos von seinen eigenen Fäkalien durchs All treiben lassen??
- Wird es wilde, unzensierte Nacktszenen geben, die der Zensurbehörde entschlüpfen konnten???
Die Antworten auf diese und viele andere Fragen, die keiner jemals stellen will, Mittwochabend, den 15. Oktober im Brauhaus Stüsser auf der Neusser Straße (Köln) oder hier in diesem Kino!
8. Oktober 2008
(Eine Kurzgeschichte von Felix Herzog)
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Abondo, Der Unbehoste, vom vierten Planeten des Sonnensystems Dual-3F-gamma (oder Abopp, wie er von seinen Bewohnern ehrfurchtsvoll genannt wird), ehemals spirituelles Oberhaupt der Abondesen und jüngstes Besatzungsmitglied der ASS Seventy Roses, lehnte sich in seinem Sessel vor, um die Anzeigen der kartographischen Station mit den Abgaben auf seinem elektronischen Notizwürfel zu vergleichen. Abondo hatte vor einem Monat seinen Heimatplaneten verlassen, er war nun seit fast zwei Wochen an Bord des Schiffes und fand langsam Gefallen an den neuen Lebensumständen und an seiner Arbeit.
Der bei seinem Dienstantritt von Lieutenant Dr. Ilse Hagen-Drondhammer, der Kultur- und Moral-Beauftragten des Schiffs, aufkommende Einwand, man könne es dem sittlichen Empfinden einer regulären Schiffscrew nicht zumuten, ein Besatzungsmitglied ohne vollständige Bekleidung an Bord zu lassen, wurde recht schnell und zu aller Zufriedenheit (vor allem der des Captains, der die endlosen Debatten mit Frau Dr. Hagen-Drondhammer gründlich satt hatte!) aus der Welt geschafft: Abondesen trügen bekanntlich niemals Hosen (aus religiösen Gründen, wie auch aus dem einfacheren Grund, dass ihre unteren Extremitäten von einer besonders starken, isolierenden Haut- und Fettschicht umgeben waren, und sich außerdem die Genitalien bei ihrer Spezies gut verborgen in den weichen Falten unter den Achselhöhlen befanden), und darüber hinaus käme es einer Diskriminierung und eines Eingriffs in die Religionsfreiheit eines Besatzungsmitglieds und ehemaligem hohen kirchlichen Würdenträger gleich, Abondo das Tragen einer vollständigen Uniform zu befehlen – was aus völkerkulturellen und -rechtlichen Gründen natürlich niemals in Frage gekommen wäre.
Seit die Seventy Roses vor mehr als einem Jahr vom interplanetaren Langstreckenfrachter zu einem Taktischen und Repräsentativen Eingriffs-Kreuzer der Zweiten Klasse umfunktioniert worden war, und die dadurch von zehn auf zweihundertdreißig Mitgliedern angestiegene Besatzung laut Regulation der Intergalaktischen Raumbehörde das vorschriftsmäßige Anrecht auf einen Kultur- und Moral-Offizier hatte, musste sich Captain Robert P. Grunt regelmäßig mit solchen Ärgernissen herum schlagen. Nicht selten wünschte er sich die Zeit zurück, als die Seventy Roses noch mit Minimalbesatzung und niedriger Antriebsleistung in der end- und ereignislosen Leere auf der Strecke zwischen den Außenstationen auf Saturn und Alpha Centauri gependelt war. Er hatte all die wunderschöne Langeweile gar nicht richtig zu schätzen gewusst!
Was das neue Crew-Mitglied, Fähnrich Abondo den Unbehosten, anging (Dr. Hagen-Drondhammer hatte – im Gegensatz zu Abondo selber – darauf bestanden, dass der Fähnrich stets mit seinem vollen Namen und Titel angesprochen werden sollte, um einem Gefühl von Diskriminierung von vorneherein zuvor zu kommen): Abondo (der Unbehoste) hatte vor Dienstantritt einen Schwur abgelegt, über die Dauer seines Dienstes an Bord seine Genitalien und die damit verbundenen spirituellen, abondesischen Hormon-Drüsen täglich zu reinigen, sowie ein besonders starkes Deodorant zu benutzen und seine Achseln in Gesellschaft anderer niemals zu lüften – ein Schwur, den auch gerne etliche der übrigen Besatzungsmitglieder hätten ablegen können, zumindest nach Meinung von Captain Grunt!
Die Umrüstung zu einem Eingriffs-Kreuzer hatte der Seventy Roses zwar stärkere Triebwerke und ein um etliches aufgestocktes Waffenarsenal eingebracht, sowie ausreichend eingerichtete Freizeiträume und ein elegantes Promenadendeck für distinguierte Gäste, leider blieb bei den Umbauten wegen bedauerlichen Budgetkürzungen die Aufrüstung der Ventilations-Systeme an Bord von zehn auf über zweihundert (atmende, verdauende und transpirierende!) Besatzungsmitglieder unberücksichtigt. Das olfaktorische Ergebnis war zuweilen so stark spürbar, dass eventuelle Gäste sich meist für die Dauer ihres Aufenthaltes an Bord in ihren Kabinen einschlossen, mit Hinweisen auf eine plötzlich aufkommende Migräne oder unter Berufung auf eine religiöse Klausur- und Läuterungs-Phase, die erstaunlich oft (erstaunlich zumindest für die Expertin Frau Dr. Hagen-Drondhammer) genau auf die Zeitspanne fiel, welche die hochherrschaftlichen Passagiere an Bord der Seventy Roses verbrachten. Zumindest kam Grunt so um die ermüdenden, endlosen Empfänge und Dinner am Captains-Tisch herum.
Alles hatte also auch seine guten Seiten, wie der Captain fand.
Abondo, der Unbehoste, ehemaliger Ehrwürdiger Ob’Abonse von Abopp, der noch vor fünf Wochen als prominentes Oberhaupt der führenden abondesischen Kirche Anrecht auf eine der luxuriösesten Kabinen an Bord und auch ansonsten jegliche Sonderbehandlung gehabt hätte, verrichtete derweilen ohne weiteres Aufhebens seinen eher unspektakulären Dienst als einfaches Crewmitglied in der kartographischen Station. Er las Messergebnisse ab, trug sie in elektronische Listen ein, verglich sie mit den offiziellen Ergebnissen aus vorherigen Messungen und archivierte die Listen in den dafür vorgesehenen Dateiordnern des Bordcomputers. Eine durch und durch eintönige Arbeit, aber Abondo war zufrieden damit. Er hatte weit aufregendere Zeiten hinter sich und war froh, dass er hier in Ruhe gelassen wurde. Die meisten seiner Kollegen wussten nichts von seiner Vergangenheit oder kümmerten sich nicht weiter darum; bis auf die Kultur- und Moral-Beauftragte, die, nachdem ihre anfänglichen Vorbehalten ihm gegenüber aus dem Weg geräumt waren, die lästige Angewohnheit entwickelt hatte, ihn bei zahllosen Gelegenheiten mit seinem vollen Namen und Titel anzusprechen und Abondo mit nicht enden wollenden Vorträgen über seine Funktion und Rolle als ehemaliger abondesischer Kirchenfürst zu nerven. Abondo verzichtete stets rücksichtsvoll auf den Hinweis, dass er selbst darüber ja nun wirklich besser bescheid wusste, und versuchte, die nervliche Belastung, die Frau Dr. Hagen-Drondhammers Gegenwart ihm zunehmend bereitete dadurch auszugleichen, dass er nach Beendigung seiner Schicht allein in seiner Kabine traditionelle abondesische Meditationsübungen exerzierte, zunächst jedoch mit geringem Erfolg. Der Effekt der Übungen nahm allerdings schlagartig zu, als er entdeckte, dass das synthetische Bier, das der computergesteuerte Lebensmittel-Generator der ASS Seventy Roses erzeugte, exakt dieselben trance-unterstützenden Wirkungen aufwies wie der abondesische Schmutzbeeren-Sud, den die Mönche in den Berghängen des Flobgarg-Gebirges brauten, bis auf den bemerkenswerten Unterscheid, dass das Bier außerdem auch betrunken machte!
Was für eine spirituelle Revolution hätte Abondo auf seinem Heimatplaneten entfachen können, wenn er nur schon eher von der Existenz von Bier gewusst hätte! Statt dessen…
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5. Oktober 2008
Ein weiterer vogelkundlicher Ignorant erster Güte ist der Pachidumpe, der sogenannte Tumbanesische Strauchzwergelefant.
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Der Pachidumpe als solcher wiederum ist von Biologen leichter als solcher zu erkennen: Er zeichnet sich im allgemeinen durch die charakteristische Färbung seiner Rumpf- und Schwanzregion aus, sowie durch einen leichten Duft nach Rosmarin, den er seiner bevorzugten Hauptnahrungsquelle verdankt: Spagetti Napoli oder Bolognese.
Des weiteren lässt sich der Pachidumpe anhand seiner Neigung zu extrovertiereter, wenn auch sporadischer Bekleidung erkennen (wobei er eine in der Tierwelt einzigartige Anpassung an die seinem natürlichen Wohnraum immer näher rückenden menschlichen Besiedlungen zeigt), sowie natürlich seine, für diese Spezies prägende vogelkundlerische Unkenntnis.
Allein daran lässt er sich immer besonders leicht bestimmen!
Bei dem Vogel links des Pachidumpen handelt es sich wahrscheinlich um einen hundsgewöhnlichen Uhu oder sonst irgend einen Kauz, was weiß ich.
Wenn sich der Pachidumpe nicht dafür interessiert, warum soll ich das dann wissen?
3. Oktober 2008
Vorhin habe ich beim Spazierengehen diesen Greifvogel im Park gesehen, mitten in Köln!
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Man sieht es ihm auf den Fotos nicht an, aber er war wirklich verdammt groß!
Ich habe keine Ahnung, was für ein Vogel das war, Falke, Sperber, Bussard, Hühnerhabicht oder Gänsegeier, ich kenn mich da leider nicht so aus. Turmfalken, die in der Stadt ja vorkommen, sind um einiges kleiner, und alle anderen heimischen Greifvögel würde ich nicht mal erkennen, wenn sie mich angreifen würden - was der hier zum Glück nicht getan hat: als er einmal knapp an mir vorbei gesegelt ist (leider zu schnell für ein richtig gutes Bild), kam er mir groß wie ein Adler vor! Ich hätte da ungern nähere Bekanntschaft gemacht!
Ich habe ihn eine Weile versucht zu verfolgen, aber zum einen war das Licht schon zu schlecht und zum anderen konnte ich nicht nah genug ran, um ihn schön ins Bild zu kriegen. Deshalb ist er auf den Fotos leider nicht so beeindruckend gut zu sehen wie gerade eben noch auf der Straßenlaterne, auf der er am Ende hohheitsvoll gelandet ist.
Und da ich gerade bei Vögeln bin, die definitiv nicht das deutsche Wappentier sind, kann ich ja auch gleich mit ein paar weiteren Nicht-Wappenvögeln weiter machen (irgendwie muss ich ja auch den Tag der deutschen Einheit würdigen!) - sie habenzum Teil eines mit dem Greif von gerade eben gemeinsam: Ich weiß auch nicht immer, was für Vögel das genau sind!
Diese Exemplare hier kann ich noch so eben bestimmen:
Das sind Gänse (auch wenn die eine eher wie ‘ne verkrüppelte Ente aussieht), schön fett und saftig. Werden aber zu ihrem Glück wohl in absehbarer Zeit nicht gerupft und gebraten, weil sie Teil eines Streichelzoos auf einem Pony-Hof im Bergischen sind, und den Kindern würde es wohl beim nächsten Besuch auffallen, wenn außgerechnet ihre Lieblings-Krakeler auf einmal fehlen. (Nicht, dass die Gören so schon laut genug wären. Was übrigens auch für die Gänse gilt!)
Auf dem selben Hof sind mir auch eine ganze Herde ziemlich arroganter Pfauen begegnet, eine echte Gang, wenn man danach urteilen kann, wie sie so cool und lässig in den Ecken herumgelungert und auf den Dächern gehockt haben. Man hat irgendwie erwartet, dass sie mit brennenden Zigarettenkippen nach einem schnippen und Passenten anpöbeln!
Bis auf diese schnelle Portrait-Skizze hier (eindeutig der Leader of the Pack!) sind sie mir leider alle nicht so gut geraten. Aber dafür habe ich seinen misstrauischen Gesichtsausdruck besonders hingekriegt, finde ich!
So, und jetzt wird’s leicht peinlich, jetzt muss ich schon wieder meine biologischen Unzulänglichkeiten eingestehen (immer ein unangenehmes Gefühl):
Die folgenden beiden Vögel kann ich überhaupt nicht bestimmen.
Ich habe sie in den letzten Jahren im Kölner Zoo so oft gesehen und auch schon mehrmals gezeichnet, und bin irgendwie doch nie auf die Idee gekommen, mal auf das Schild zu schauen, um ihre Namen heraus zu finden!
…tja, und ich kann sie ja auch nicht einfach fragen, oder? Das gehört sich schließlich auch nicht, das wirkt so aufdringlich…
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Ich nenne sie jetzt einfach mal Schnabelvogel und Stelzenvogel und hoffe, dass sie mir nicht allzu böse sein werden. Sie haben bestimmt besseres zu tun.
So, schönen Abend noch und seid alle noch schön einheitlich heute!