12. Juli 2009

Fel-i-Pedia

Kürzlich ereilte mich in meiner Festung der Eintönigkeit (meiner 40-Quadratmeter-Wohnung in Köln-Nippes – ich gebe zu, die sieht nicht ganz so aus wie Supermans Festung der Einsamkeit am Nordpol, aber wenn man genau hinsieht, kann man die  Unähnlichkeiten genau erkennen: man sieht sofort auf den ersten Blick, wie meine Wohnung nicht aussieht: genau, nicht wie Supermans Festung der Einsamkeit! Das ist doch viel cooler, als wenn man auf den ersten Blick nur erkennen könnte, dass meine 40-Quadratmeter-Wohnung nicht wie eine 80-Quadratmeter-Wohnung aussieht oder ganz einfach nur unaufgeräumt) ein verzweifelter Hilferuf:

Felix!
Wo kommen denn die Silberfischchen her? Kannst du da nicht mal einen Cartoon drüber machen? Bin ganz ratlos und will nicht schon wieder WIKIPEDIA oder Google bemühen…

Lieben Gruß und bis bald. Sanne. (Name von der Redaktion geändert, dann noch mal geändert und wieder geändert, und eigentlich heißt sie tatsächlich so. Tja, so spielt das Leben, Sanne, jetzt bist du berühmt, ich hoffe, du kannst damit umgehen und verfällst nicht den Drogen oder was berühmte Menschen so in ihrer Freizeit machen.)

Nun, das ist ein Problem, das ich sehr gut verstehen kann. Recherchieren ist in der Regel nicht nur mühsam, sondern wird auch im allgemeinen gnadenlos überschätzt! Ich persönlich mache das so selten wie möglich, wenn überhaupt, besuche ich Wikipedia oder dergleichen, (ich hatte mal ein dreißig Jahre altes Konversationslexikon auf meinem Klo stehe. Dann fiel das Regal von der Wand (ich saß gottseidank gerade nicht drunter!) und jetzt steht’s wieder hinten im Bücherregal im Flur) so weit möglich, nur zu privatem Amüsement und vergesse alles, was ich dort gelernt habe, wieder, bevor ich es in irgend einer Weise verwenden kann.

Kakerlaken können keiner Versuchung widerstehen...

Um also zu der Frage der Silberfischchen zu kommen… mal sehen, was wir da eruieren (schönes Wort, gell. Und ohne, dass ich es hätte recherchieren müssen! Na gut, auch ohne dass ich weiß, was es wirklich bedeutet, aber das finde ich jetzt mal einfach nicht so wichtig. Ich mache hier ein Statement, da ist konkretes Wissen ja doch nur hinderlich!) können. Kein Problem. Für so was bin ich schließlich da: nutzloses, und mit an Sicherheit grenzendes falsches Wissen unter die Menschheit zu bringen…

Übrigens: Ja. Das wird jetzt ein längerer Text!
Wer das bislang noch nicht begriffen und sich darauf eingestellt hat, sollte das jetzt besser tun. Ich habe viel Zeit übrig und scheue mich nicht, sie zu benutzen!
(Ich würde übrigens auf jeden Fall empfehlen, weiter zu lesen. Wie Woody Allen schon mal gesagt hat: “Stay Witness, ’cause it’s brilliant!”
…aber das hat er natürlich über einem seiner eigenen Witze gesagt, der Egoist!) Ähem, ach ja… weitermachen, ich weiß.

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Abgelegt unter: Blogg-O-Mat, Fel-O-Fiction, Fel-O-Graphie — Felo @ 21:18
11. Juli 2009

Traumsaugglocke

*Musik-Hör* Fang ein bemaltes Pony und lass das Spinnrad fliegen… wer schreibt solche Texte??
Ich möchte auf jeden Fall auch gerne was von den Drogen haben, vielleicht gehen davon meine Kopfschmerzen weg, oder ich träum nicht mehr so einen Mist…

Traum vom Pümpel & vom 6. Juli 2009

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P.S.:
As I do dream in English from time to time, I decided to translate my dreams.
Apart from that it’s the same subconscious stuff as above, or if anything else it’s even more subconscious…
…or more stuffy.

You can see and read them all in the gallery - almoust all of them.
I translated my infamous Barbara Streisand-Dream only partially, because translating the english-but-written-in-germanish song back to English-written-in-English wouldn’t have made even lesser sense to me than anything else!

Abgelegt unter: Blogg-O-Mat, Traum-O-Meta — Felo @ 20:59
2. Juli 2009

Dumpf, Brumpf, ….mpf?

Happy Feet

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Weil es heute einfach viel zu warm und feucht ist, um etwas sinnvolles (oder eigentlich überhaupt irgend etwas für das man ein wenig mehr nachdenken muss, als notwendig ist, um exakt diese Worte hier hin zu tippen), werde ich nun einfach ein paar schöne Worte, die sich reimen, oder von denen ich der Meinung bin, dass sie das besser tun sollten, aneinander reihen, in der Hoffnung, dass ich mich daran ergötzen kann und im Anschluss daran (wenn ich mit dem durch das Aneinanderreihen verursachte Ergötzen fertig bin) auch Ihr:

Dumpf, Brumpf, Schlumpf.
Mogel, Vogel, Kogel.
Ödel, Blödel, schnödel.
Schwühl, Brühl, Vestibühl.
Tiger, Sieger, Flieger, Krieger, Eisenstangenverbieger.
Hut, Blut, Mut.
Mammut.
Almut?
Hundekragen, Herzversagen, Klagen, Klagen über Klagen.
Sumpf.
Strumpf.
Vernumpf.
…und natürlich Titten, die reimen sich ja bekanntlich auf alles.

So, nun habe ich mich doch in der Tat einigermaßen ergötzt, wenn ich auch zugeben muss, dass ich mir von dem Vorgang mehr versprochen hatte. Es ist tatsächlich viel zu warm und feucht heute, sogar für sinnlose Poesie…

Abgelegt unter: Blogg-O-Mat, Fel-O-Fiction, Fel-O-Graphie — Felo @ 19:03