27. September 2009
So, bevor ich Euch in den wohlgemuten, sonnigen Sonntag entlasse, noch schnell einen kleinen, hoffnungsvollen Volksvertreter als Erinnerung an all die potenziellen Nichtwähler unter Euch (oder einfach nur einen ganz normalen Piraten für alle, die sich schon entschieden und gewählt haben)
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Also, los! Schickt Euren Inneren Nichtwähler über die Planke und Ran an die Urnen!
Ahoi!
25. September 2009
20. September 2009
Als überall auf der Welt Zeichner emsig ausschwärmten, um am 24. SketchCrawl-Zeichenmarathon teilzunehmen, sind auch die Kölner Zeichner geschwärmt, zumindest vier von ihnen. Nicht sehr weit, zugegeben, dafür aber so emsig, wie man mittags im Café Schmitz, wo für uns der Marathon bei einem späten Künstlerfrühstück begann, nur sein kann. Dementssprechend waren unsere hauptsächlichen Motive zu dem Zeitpunkt auch andere Cafégäste und Passanten, die wir schön unbemerkt von innen durch die großen Fenster zeichnen konnten.
Die Lage zum Zeichnen war günstig, der Kaffee-Nachschub war geregelt, also hat sich das Frühstück etwas hingezogen.
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Einige Tassen Kaffee, Pfannkuchen und Ham & Eggs später sind wir dann doch noch emsig ausgeschwärmt, immerhin bis zum Eigelstein (Ortsansässige wissen den weiten Weg, den wir bis dahin zurück legen mussten, bestimmt zu schätzen!) wo wir uns dann erst mal von der ungeheueren Anstrengung von fünf Minuten Fußmarsch und der schwierigen, logistischen Aufgabe, von welchem Straßencafé aus man Platz, Passanten, Gäste, Häuser und die Eigelstein-Torburg am besten besten im Blick hat, bei einem weiteren Kaffee erholen mussten. Wir leiden genauso gerne für unsere Kunst wie alle anderen auch, aber wenn wir das in der Sonne sitzend bei einer Tasse Milchkaffee machen können, ist auch nichts dagegen einzuwenden!
So gegen Abend dann, als sich die Gruppe nach und nach aufgelöst hatte, bin ich dann noch mal alleine Richtung Rhein aufgebrochen, um einen einsamen Reiher (oder Kranich, ich hab ihn nicht gefragt) zu zeichnen und das für einen Wahl-Kölner eigentlich schon lange überfällige, obligatorische Panorama-Kitsch-Bild-mit-Dom anzufertigen.
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Danach war dann aber auch bei mir die Luft raus.
Alles in allem ein sehr entspannter, nichts desto trotz produktiver SketchCrawl, und ganz bestimmt nicht die schlechteste Art, seinen Samstag zu verbringen.
Der Rest meiner Skizzen ist übrigens gleich hier nebenan in der Galerie zu bewundern.
19. September 2009
(Vorweg eine Mitteilung vom Autor:
Das Nashorn und sein schnurrbärtiger Gefährte haben mittlerweile nicht nur teilweise Namen (Dr. Achilles Schmitt und das Große Weiße Nashorn, das er neulich auf einer Parkbank getroffen hat), sondern auch eine eigene Serie bekommen:
“So, so… Ja, ja.”
…und treten vorerst auf Comicgate als regelmäßig erscheinender Web-Comic in Erscheinung, anschließend aber natürlich auch hier.
Bis aufs erste wird das Bild hier links durch einen Platzhalter ersetzt bleiben, der direkt dorthin führt - vorläufig nur, keine Angst. Habt Geduld, bitte und vergnügt Euch solange mit den Web-Comics bei Comicgate.)
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Der allgemein, besonders bei besonders nervtötenden Zeitgenossen so beliebte Satz mit dem Können, und nicht Wollen, von dem Kunst angeblich kommen soll, steckt so voller Unlogik, dass man sogar als Klugschissverächter (nicht, dass ich jetzt irgendwelche falschen Vorstellungen aufkommen lassen möchte: Ich schreibe das lediglich, falls sich hier (in meinem Wohnzimmer oder auf der anderen Seite des Internets, vor Euren Bildschirmen) zufällig solche Verächter befinden und angesprochen werden könnten) nicht umhin kann, dass es dann grammatikalisch nicht Wunst, sondern Wulst, hieße, immerhin mal vorausgesetzt, man würde den Umlaut außer acht lassen. In dem Falle allerdings würde es nach Umkehrlogik wahrscheinlich “Kunst kommt von Können und nicht von Wollen. Sonst würde es ja auch nicht Kunst, sondern Wülst heißen!”, und das klingt dann so dermaßen un-snappy, dass man es hoffentlich nie wieder hören muss!
Was ich übrigens auch nie wieder hören will: Das hab ich noch gar nicht richtig realisiert. Das macht schon irgendwie Sinn. Er hat da einen richtig guten Job gemacht.
In diesem Sinne entlasse ich Euch ins Wochenende und wünsche Euch einen schönen 24. SketchCrawl! Zeichnet was schönes! Kunst, Wunst, Wülst, oder Wulst, ganz egal.
17. September 2009
Es ist mal wieder so weit:
Der 24th World Wide Sketchcrawl, der weltweite Zeichenmarathon, 2004 von Enrico Casarosa ins Leben gerufen, findet wieder statt, jetzt am Samstag, dem 19.September.
Überall auf der Welt setzen sich dann Zeichner, Künstler, Illustratoren und Hobbykritzler mit ihren Skizzenbüchern nach draußen und…. naja, zeichnen.
Mitmachen kann jeder, der mag. Es gibt keine Anmeldungen, keine Zwänge, weder sind bestimmte zeichnerische Fähigkeiten vonnöten, noch wird erwartet, dass man wirklich diszipliniert von früh bis spät den Stift nicht aus der Hand legt. Jeder, der mag, zeichnet so viel oder so wenig er mag, so lange oder so kurz, große Kunst oder Bierdeckelskizze. Ob 24 Stunden am Stück oder nur zehn Minuten, ist egal, wichtig ist zum einen einfach Spaß am Zeichnen haben, zum anderen, seine Umgebung mit Hilfe von Papier und Bleistift mal wieder etwas bewusster wahrnehmen.
Hier noch ein paar Links zu Seiten und Galerien, auf denen man anschließend seine Meisterwerke online stellen, oder wenn man sich lieber unter dem eigenen Klapphocker verstecken will, nur die Zeichnungen anderer Leute betrachten kann. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall:
http://www.flickr.com/groups/sketchcrawl/
http://www.sketchcrawl.com/forum/
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15. September 2009
(Vorweg eine Mitteilung vom Autor:
Das Nashorn und sein schnurrbärtiger Gefährte haben mittlerweile nicht nur teilweise Namen (Dr. Achilles Schmitt und das Große Weiße Nashorn, das er neulich auf einer Parkbank getroffen hat), sondern auch eine eigene Serie bekommen:
“So, so… Ja, ja.”
…und treten vorerst auf Comicgate als regelmäßig erscheinender Web-Comic in Erscheinung, anschließend aber natürlich auch hier.
Bis aufs erste wird das Bild hier links durch einen Platzhalter ersetzt bleiben, der direkt dorthin führt - vorläufig nur, keine Angst. Habt Geduld, bitte und vergnügt Euch solange mit den Web-Comics bei Comicgate.)
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Neu-Überarbeitung eines alten, krakeligen (obwohl ich alt und krakelig ja auch mag. Man sollte zu schätzen wissen, was man an sich hat!) Comics…
Auf den alten Schirm wurden, kaum dass er veröffentlicht war, sofort gierig nationale Besitzansprüche erhoben. Dieser Schirm ist nach seiner Neu-Überarbeitung etwas weniger klar definiert, was seine Herkunft angeht: er könnte entweder Kölsch oder Fränkisch sein (und damit isses mein Schirm! So!), oder auch Gallifreyisch oder Polnisch (und dann hab ich schon wieder ein Problem!)
13. September 2009
(Vorweg eine Mitteilung vom Autor:
Das Nashorn und sein schnurrbärtiger Gefährte haben mittlerweile nicht nur teilweise Namen (Dr. Achilles Schmitt und das Große Weiße Nashorn, das er neulich auf einer Parkbank getroffen hat), sondern auch eine eigene Serie bekommen:
“So, so… Ja, ja.”
…und treten vorerst auf Comicgate als regelmäßig erscheinender Web-Comic in Erscheinung, anschließend aber natürlich auch hier.
Bis aufs erste wird das Bild hier links durch einen Platzhalter ersetzt bleiben, der direkt dorthin führt - vorläufig nur, keine Angst. Habt Geduld, bitte und vergnügt Euch solange mit den Web-Comics bei Comicgate.)
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Man sollte manchmal seinen inneren Eingebungen folgen und den Sonntag faul vor sich hin gammelnd auf dem Sofa verplempern, anstatt sich nach draußen in die richtige Welt zu wagen und Aktivität vortäuschen. Man bekommt zwar dort draußen im echten Leben die unglaublichsten Anregungen für neue Comics, doch meistens weiß man die auch erst im Nachhinein zu würdigen. Wenn man beispielsweise, wie ich heute, auf einem Pfarrfest steckenbleibt, während die mich zu dem Zeitpunkt noch begleitenden Glasmaler in der zum Pfarrfest dazu gehörenden Kirche verschwinden, um ewig die Fenster zu befachsimplen, hat man es doch überraschend schwer, die skurrile Atmosphäre vor Ort so richtig zu genießen.
Die richtige Welt schreibt manchmal die besseren Texte: es spielten heute tatsächlich ein motivierter Akkordeonist und das Schülerblasorchester der Peter Ustinov-Schule (sic!) “Fluch der Karibik” auf dem Schillplatz in Köln-Nippes. Nur den Name des Heiligen, nach dem die Kirche benannt ist, zu deren Ehren sich das abgespielt hat, ist mir später entfallen. Dafür habe ich wieder eine kleine Hommage an Doctor Who eingebaut (nicht die einzige!), um so den dort draußen so schmerzlich vermissten Bezug zu meiner mir lieb und teuer gewordenen, unrichtigen Welt wieder herzustellen. Puh!
12. September 2009
(Vorweg eine Mitteilung vom Autor:
Das Nashorn und sein schnurrbärtiger Gefährte haben mittlerweile nicht nur teilweise Namen (Dr. Achilles Schmitt und das Große Weiße Nashorn, das er neulich auf einer Parkbank getroffen hat), sondern auch eine eigene Serie bekommen:
“So, so… Ja, ja.”
…und treten vorerst auf Comicgate als regelmäßig erscheinender Web-Comic in Erscheinung, anschließend aber natürlich auch hier.
Bis aufs erste wird das Bild hier links durch einen Platzhalter ersetzt bleiben, der direkt dorthin führt - vorläufig nur, keine Angst. Habt Geduld, bitte und vergnügt Euch solange mit den Web-Comics bei Comicgate.)
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Aus der hohen Warte eines Rhinozeros gesehen fällt es zugegebenermaßen leicht, ein solch vernichtendes Urteil über die Menschheit zu fällen. Sollte man sich jetzt nicht in der Lage sehen, eine höhere, außermenschliche Intelligenz sein eigen zu nennen (also entweder die eigene oder beispielsweise ein Haustier, zB. eine Katze (die können das hervorragend: einem ihre intellektuelle Überlegenheit mit einem einzigen, vernichtenden Blick zu verstehen geben), ein Nilpferd oder einen zeitreisenden Timelord), so empfiehlt es sich, einen Stand anzumelden, einen größeren Haufen nutzloser Sachen aus den dunkleren Winkeln der eigenen Behausung hervor zu zerren, sich einen Tag lang von früh morgens um halb sieben bis irgendwann nachmittags, wenn einen die letzte Kraft verlässt, auf den Flohmarkt zu setzen und Sozialstudien zu betreiben!
Das Ergebnis meiner eigenen, diesbezüglichen Bemühungen ist, außer einem deutlich geräumigeren Kleiderschrank und haufenweise Münzgeld in den Taschen, oben zu betrachten. (Und: Ja, der Satz ergibt auch nach einem langen Tag auf dem Flohmarkt noch einen gewissen Sinn!)
11. September 2009
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Seit über vierzig Jahren regeneriert sich die BBC-Serie Doctor Who nun schon stetig, und bestürzenderweise ist bis heute noch kein einziger Doctor Schnurrbartträger gewesen!
Das prangere ich hiermit an!
Umso mehr, als ich meine eigenen, beschämenden Bemühungen, mein edles Gesicht durch gepflegten Oberlippenbewuchs zu zieren, um dereinst erhaben auf die sonnenbeschienenen Schrebergärten von Gallifrey blicken zu können, unlängst schon nach nicht mal einer ganzen Woche aufgegeben hatte. Ich gestehe es. Ich bin schwach und ein Schnurrbart juckt unter der Nase.
Nun hoffe ich eben darauf, dass britische Schauspieler für mich meine verpfuschten Kindheitsträume verwirklichen…
7. September 2009
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Hand aufs Herz: Habt Ihr geweint?
Seid ehrlich!
Wo wart Ihr, als Bambis Mutter starb? Wo, als Fred Weasley getötet wurde? Und John F. Kennedy? Und wo, als heute der letzte Kaffee aus der Kanne genommen wurde? Na?! Wird’s bald?
Dacht ichs mir doch…
Lauf, Jackie O., und dreh dich nicht um, egal, was du hörst!
6. September 2009
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Nun gut, so spät ist die Stunde im Moment noch nicht, aber ich bin sicher, sie macht sich noch.
Und gestern, als dieser Comic entstand, war die Stunde tatsächlich sehr spät, was in Anbetracht dessen die Eigenwilligkeit von Text und Typographie erklären könnte. Wenn man denn eine Erklärung braucht oder haben will: ansonsten ist es ein wenig wie ein Tarantino-Film, nur einfach nicht so gut und mit sehr viel weniger Gemetzel, dafür aber auch mit quälend langen Dialogen.
Wenn man schon sonst nichts gemeinsam hat…
3. September 2009
…was bekanntlich das genaue Gegenteil von pinguitatstisch ist.
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Wenn man sich Pinguine mal genau anschaut, fällt einem auf, was für grimmige, übellaunige Visagen sie doch haben.
Dabei wirken sie auf den ersten Blick so nett und putzig: sie sind klein, sehen drollig aus, sie tragen Frack, watscheln (wie man es im Zoo sonst nur bei kleinen Kindern sieht), riechen nach Fisch und blöken wie Maultiere in der Brunft.
Zugegeben: man neigt dazu, sie zu unterschätzen.
Kein Wunder also, wenn sich letzten Endes heraus stellt, dass Pinguine rachsüchtig, intrigant und sadistisch sind und seit Urzeiten heimlich planen, die Welt zu vernichten und die Menschheit auszurotten!
Also, seid gewarnt! Wenn Ihr das nächste mal in den Zoo geht, kommt dem Pinguin-Gehege bloß nicht zu nahe und passt auf Eure Taschen, Butterbrote und die Menschheit auf!
2. September 2009
So, und jetzt mal wieder eins meiner langweiligen Bilderrätsel und sinnlosen Suchspiele:
Findet die entscheidenden Unterschiede!
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Ja? Gefunden? Richtig: Tiere fühlen sich nicht so schnell beobachtet! (Zumindest, wenn man sie zeichnet. Am Strand wünscht man sich manchmal, Menschen würden sich nicht ganz so unbeobachtet fühlen!)
(Nächste Aufgabe: Noch mal nach oben scrollen und rausfinden, welches davon eigentlich die Tiere sind!)
1. September 2009
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Ich kann einfach von den Giraffen nicht lassen, es ist wie eine Sucht! Wenn man einmal damit angefangen hat…
Ein Tier, das auch einen gewissen Suchtfaktor, dafür aber weitaus weniger Würde und Eleganz hat (aber mal ehrlich: würde eine Giraffe noch ihre Würde bewahren können, wenn sie bei einer albernen Flugshow mit einer Gummischlange im Schnabel über den Zoobesuchern herumflattern müsste?!) ist der Lachende Hans aus Australien, bekannt als Schimpansen-Synchronsprecher… äh… -lacher aus diversen Tarzan-Filmen.
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