31. Dezember 2009
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Guten Rutsch, und lasst Euch die Zeit bis dahin nicht allzu lang werden!
…und findet Ihr zufällig einen Schorftroll unter Euren Sylvester-Krachern, zündet ihn nicht an! Der Troll hat da recht wenig davon und das Feuerwerk ist auch eher enttäuschend.
Schorf statt Böller!
30. Dezember 2009
Die Märchenprinz-Methode
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…und wenn er nicht gleich anschließend wieder gestorben ist (von den schwer bewaffneten Schergen eines zornigen, enttäuschten Aristokraten gar blutig niedergemetzelt oder wegen versuchtem Betrugs und sexueller Nötigung verklagt, zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt und dort in einer Dusch-Messerstecherei niedergestochen) so lebt er noch heute!
29. Dezember 2009
Rising of the Beast!
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Guten Morgen. Was für eine unchristlich frühe Zeit. Naja… hrrm…
Ja, das Ende Aller Tage rückt näher… der Tag, an dem sich Das Tier erhebt, Der Große Gehörnte ist nicht mehr weit… Huldigt Beelzebub!
(Nur mal so prophylaktisch. Man weiß nie. Außerdem kann so was kurz nach Weihnachten nicht schaden!)
28. Dezember 2009
Und weiter geht’s mit der Wiederbelebung von verendetem Rotwild!
Die symbolische Methode… letzten Endes dreht sich auch bei toten Hirschen alles nur um Sex, und hier wie in jedem anständigen Unterbewusstsein dürfen ein paar deftige und vollkommen sinnlose freudianische Symbole nicht fehlen…
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Methode Nr. Sex: Ce n’est pas un pipe!
(Idee, Ausführung und Tintenfisch von meinem Über- , Unter- und Neben-Ich und von Kirsten Ehls)
27. Dezember 2009
Heute ist der geheimnisumwitterte 5. Advent, der in vielen Kulturen als der Tag gilt, an dem zwischen den Welten die Geister der Verstorbenen nachts durch die dunklen Häuser ziehen und den immer den Kühlschrank offen lassen. Er wird in der Regel nicht gefeiert, sondern nur durch rhythmisches Nicken mit dem Steiß vor der Morgentoilette angedeutet.
Zeit, Resumée zu ziehen und die vergangenen Weihnachtstage vor dem inneren Auge noch mal pasieren zu lassen…. brrr, gruselig! Da braucht’s eigentlich gar keine Geister mehr! (Ich bin sicher, Dickens hat nie wirklich Weihnachten im Familienkreis gefeiert, sonst wäre seine Weihnachtsgeschichte ganz anders ausgefallen!)
Wer seine Weihnachten mit der Familie verbracht hat, dem sei der folgende Comic gewidmet:
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Wer keine Familie hat, mit der er Weihnachten feiern musste, der lege sich jetzt bitte bis Neujahr ins Bett und weine in sein Kopfkissen. Das gibt dann Stockflecken und Schimmel, und wenn Sie die immer schön einatmen, verenden Sie noch vor dem nächsten Weihnachten an Asthma und werden so vor dem traurigen Schicksal bewahrt, die Feiertage noch einmal so einsam und ungeliebt verbringen zu müssen wie in diesem Jahr.
Keine Ursache, nichts zu danken!
25. Dezember 2009
Na, seid Ihr auch alle schön beschert worden?
Alle Geschenke gekriegt, die auf Eurem Wunschzetel standen? Die Märklin-Bahn? Die neuen Schlittschuhe? Das Transformers-Actionfigure-Set, den i-Pod, die Lost-Collectors-edition-DVD-Box, den Umschlag mit dem “Ich will nur dieses Jahr nur Geld” drin, das Milzbrand-Selbtbastelset, Friede auf Erden & Angst, Schrecken und Verderben all Euren Feinden?
…oder doch nur wieder selbstgestrickt-artige, klobige Weihnachtswollsocken, im letzten Moment auf dem Weihnachtsmarkt gekauft, die man nie wieder, oder genau genommen: auch nie zum ersten mal anziehen will!
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Frohe Tage Euch allen!
Und seid schön brav die nächsten 364 Tage, dann kriegt Ihr auch 2010 wieder so nette Geschenke vom Christkind (oder seinem weihnachtsmythologisch nicht vertretbarem Stellvertreter mit der roten Mütze. Ho Ho Ho!)
24. Dezember 2009
Passend zum heutigen Ereignis eine weitere, botanisch-christlich-mythologische Methode von Kirsten Ehls, den toten Hirsch mittels weihnachtlicher Kompostierung wiederauferstehen zu lassen:
Das Weihnachtswunder!
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Euch allen ein frohes Warten aufs Christkind!
Röhr!
22. Dezember 2009
Eigentlich hätte es auf der Hand liegen sollen, so naheliegend war es, dass es eigentlich kein Wunder ist, dass vorher noch niemand drauf gekommen war…
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Methode Nr. 131, einen toten Hirsch widernatürlich zu beleben:
Die Frankenstein-Methode
(Ich gestehe es, ich schäme mich meiner langen Leitung, ausgerechnet mein Lieblings-Monster vergessen zu haben, aber manchmal sind halt doch die einfachsten Lösungen diejenigen, auf die man als letztes kommt…)
Es lebt! Es leeeeeebt!!!! Mhuahaahaahaaaaaaaa!!!!
21. Dezember 2009
Die nächste Methode, einen toten Hirsch wieder zu beleben, trägt die irrige Nr. 17:
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Die Schöneberger-Methode, benannt nach dem Tontechniker von Barbara Schöneberger, aus dessen, nach Frau Schönebergers eigener Aussage, überall im Studio herumliegenden knusprigen Papiertaschentüchern Hirsch-Sperma entnommen werden und in ein… äh… irgendwas… wir wissen auch nicht so recht, worum es sich handelt, es könnte Spritzgebäck sein, das dort lange und unbeachtet auf der Theke vom Morio herumlag… injiziert wurde, zur genetischen Nachzüchtung einer neuen Hirsch-Spezies.
Methode Nr. 17 wurde von Kirsten Ehls gestaltet. Für die Wirrnis der Ausführung zeichnen sich außer Kirstens ureigenster Wirrnis der schändliche Einfluss meiner selbst, mehrerer Gläser Glühwein, Merlot, Grauburgunder, sowie der Auftritt der Tsaziken verantwortlich.
20. Dezember 2009
Warnung!
Der folgende Beitrag ist mit Vorsicht zu konsumieren!
Personen mit kindheitstraumatischen Musikunterrichtserfahrungen könnten posttraumatische Schäden davon tragen und sollten den Comic nur in Begleitung eines Psychotherapeuten lesen.
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Alles gut überstanden? Kein nervöses Zittern und Flattern des linken Augenlids? Epileptische Anfälle? Nervöse Flatulenz? Selbstzugefügte Knochenbrüche oder Verbrennungen? Keine Anzeichen von Hospitalismus oder dem Drang, die nächste Stunde in der Zimmerecke auf einem Hocker zu stehen?
Nein?
Gut, dann wurden Sie entweder nie gezwungen, Blockflöte zu lernen (Sie Glückspilz!), oder Sie gehören zu den unwahrscheinlichen vier bis drei Personen auf diesem Planeten, denen es gelungen ist, diesem entsetzlichen Instrument etwas abzugewinnen!
Also, schnappt Euch Eure Blockflöten, greift zum Hörer, ruft Eure Eltern an uns bringt Ihnen ein Adventsständchen! Wie schon Stephen Fry gesagt hat:
“Ich habe für meine Kunst gelitten, jetzt seid Ihr dran!”
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19. Dezember 2009
Wer sich morgen am 4. Advent nicht an meinen ach so gut gemeinten, unsäglich nützlichen Advents-Lichter-Tips orientieren mag (für die, die doch mögen:
Ich empfehle diesen wuderschönen 4leuchtigen-Adventskranz-Ersatz. Macht sich gut in jedem Schlafzimmer und verbreitet muckelige Vorweihnachts-Athmosphäre. Nur komplett mit vier 60Watt-Glühbirnen!), für den habe ich auch noch eine andere Alternative, ein Leuchtkörper, um den man sich traditionell gerne versammelt und auch mal gerne Advent vor feiert, oder es auch schon mal bleiben lässt:
Am Sonntag, dem 20. Dezember (dem 4.Advent), um 8 Uhr 35 im ZDF und um 16 Uhr 00 auf Ki.Ka Löwenzahn kucken!
“Kuh - Erste Hilfe für die Milch”
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Muh!
18. Dezember 2009
Eine ausgestorbene Gattung wieder zu beleben, Hollywood-style: Jurassic Streichelzoo!
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Idee und Tintenfisch (jawohl, er ist wieder da!) von Käthe, der Rest ist von mir.
Heute abend ist Weihnachtsfeier, morgen muss wahrscheinlich ich (und Käthe? Die wohl auch!) wieder belebt werden. So viel Bernstein kann es auf der ganzen Welt nicht geben!
16. Dezember 2009
Mit tiefem Einblick in fern- oder vielleicht auch nicht ganz so fern-östliche (wer weiß das schon! Erdkunde war noch nie so meine Stärke. Und außerdem hab ich in der Zehnten Religion abgewählt!) Jenseitsgebräuche präsentiert uns Lorna Egan Methode Nr. 99, einen toten Hirsch wieder ins Leben zurück zu schicken:
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Zutrittsverweigerung ins Nirvana und Rücksendung zur Kasten-Neusortierung.
(Man beachte bitte den Tintenfisch. Er scheint es ins Nirvana geschafft zu haben! Sollten wir ihn heute zum letzten mal gesehen haben? Oder wird er aus alter Anhänglichkeit aufs Rad des Leben zurückkehren?…)
(Dumme Frage! Natürlich wird er! War doch eh klar!)
15. Dezember 2009
Das Wunder des Lebens!
Eine weitere Methode, den einen toten Hirsch wieder leben zu lassen, kam uns nach der letzten Aktzeichenstunde quasi wie von selbst in den Sinn - Christoph hat sie augenblicklich und ausgesprochen plastisch dargestellt:
Methode Nr. 514: Die Wiedergeburt, in klassischer Pose ausgetragen von unserem letzten Aktmodel (die Arme, wenn die wüsste, zu was sie so alles herhalten muss! Und dabei war die noch gar nicht mal schwanger gewesen!)
14. Dezember 2009
Nach der Wochenendpause widmen wir uns wieder der Revitalisierung von Rotwild.
Zwei weitere Methoden, einen toten, oder zumindest von der Bildfläche verschwundenen Hirsch wieder zurück ins Zentrum des Geschehens zu holen, basieren auf dem Prinzip der Täuschung:
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Methode Nr. 182: Die Täuschung durch den Helden selbst, der geschickt sein Stunt-Double verspeisen ließ, um sich selbst aus dem Staub machen und fortan jenseits von Heldenpflichten und Starruhm ein kontemplatives Leben in der Abgeschiedenheit eines Lama-Klosters zu führen.
Was natürlich nie funktionieren kann! Welch einfältiger Plan! Jeder weiß doch, dass Action-Helden, die der Zivilisation den Rücken kehren und draußen in der Welt als tot gelten, spätestens beim nächsten Alte-Kriegskumpel-aus-Vietnam-rausholen-Einsatz wieder rekrutiert werden!
…und dann für mehrere Sequels bis weit über die Ruhestandsaltersgrenze zur Verfügung zu stehen haben!
Methode Nr. 68, die halluzinatorische Methode (von Christoph Jansen) basiert eher auf einer massiven Sinnestäuschung, und wird im allgemeinen meist dazu verwendet, tote Rockstars wieder ins Bewusstsein ihrer Fans und Nachahmer zurück zu holen.
Ob sie auch bei dahingeschiedenen Hirschen Erfolg hat, ist unklar. Es existieren zwar schriftliche Protokolle des Experiments, sie konnten aber wegen ihrer Unleserlichkeit und kryptischen Inhalts bis heute nicht zufriedenstellend ausgewertet werden.