Das hab ich gerade bei Youtube gefunden (leider mit nicht ganz synchron laufender Tonspur): einen der ersten Mausspots, an dem ich mitgearbeitet habe, als Storyboarder und Layouter (die Animation war von Florian Winbush, wenn ich mich noch richtig erinnere)
Nur das stört dann mein Selbstwertgefühl: Der Kommentar “A cute oldie.”
Sooo lange ist das auch noch nicht her!
In Österreich ist es bald so weit…
Nur noch 14 Tage bis zum großen Linz Donau Marathon! In der Zeit ist die Strecke doch bequem zu schaffen, sind von Köln aus ja gerade mal 685 km Fußweg!
Danach ist das bisschen Rumgerenne in Linz nur noch ein Klacks!
Fangt schon mal an zu trainieren: Lasst Euch von Google Maps den Weg zum Bäcker berechnen (hab’ ich gerade mal gemacht: bei mir sind es 52 m. Hoffentlich steh ich das durch!) und holt Eure Sonntagsbrötchen heute mal im ranzigen, fleckigen Jogging-Dress, stampfend, schwitzend keuchend und nach altem Büffelschweiß stinkend. Die anderen Kunden werden Euren sportlichen Einsatz zu schätzen wissen!
Nein, nicht die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest - die Antwort kennen wir schon. 42. Auch nicht die Frage, wieso ausgerechnet bei mir immer der Kaffee alle ist, wenn ich in die Küche komme - die Antwort werden wir wohl nie erfahren. Ärger in der Matrix oder so was.
Nein, es ist die Große Frage…
“Warum bin ich auf der Welt?”
Ein Animationskurzfilm nach dem Buch von Wolf Erlbruch, Regie: Matthias Bruhn.
Animation: Felix Herzog (Storyboard, Animationsassistenz Guillaume Lorin, Yohann Mepa, Lorna Egan u.a.)
…der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hatte.
Ein Animationsfilm für den WDR, produziert von Trickstudio Lutterbeck, nach dem Buch von Wolf Erlbruch. Animation: Alex Petreski, Felix Herzog, Olaf Kamin, Lorna Egan u.a.
…ich dachte mir, wenn der Film schon sowieso seit Jahren auf Youtube herum geistert, kann ich ihn langsam auch mal auf meiner Seite präsentieren. Schließlich kommt es nicht alle Tage vor, dass man Scheiße fürs Fernsehen machen darf, da kann man schon mal stolz sein.
Nach einer ganzen Woche Pause und Erholung vom anstrengenden, aufreibenden Blogger-Dasein…
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… fällt mir immer noch kein anständiger Begleittext für meinen Comic ein.
Was soll’s, das Leben ist zu kurz, um sich über derlei nichtige Dinge zu sorgen. Geht raus, nutzt die wärmer werdenden Temperaturen, lauft schreiend durch den Park, tanzt auf der Straße, kauft irgendwas vollkommen nutzloses auf dem Flohmarkt, macht was verrücktes, egal was, denn es wird langsam, aber sicher Frühling!
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…Nachtrag, zehn Stunden später:
Ich nehme alles zurück. Wenn das da draußen der Frühling ist, mümmle ich mich lieber mit einer schönen Tasse Kakao vor den muckelig warmen Computerbildschirm!
Es ist so weit!
War nicht aufzuhalten. Musste einfach irgendwann so kommen:
Mir ist der Text ausgegangen.
Ich habe keine Ahnung, was ich hier hin schreiben soll. Ich kann Euch weder mit sinnigen Seichtheiten bespaßen, noch mit belanglosesten Weisheiten erleuchten. Kein Schwank aus meinem Leben, keine erfundenen Irrationalitäten aus dem Trickfilmeralltag, kein unsagbar schlechtes Gedicht, keine idiotischen Wortspielchen, nichts.
Ihr werdet wohl oder übel, gezwungenermaßen den Comic lesen müssen, wenn Ihr Euch hier unterhalten fühlen wollt.
Guten Morgen. Ich strecke der Welt die Kaffeetasse zum morgenlichen Gruß entgegen. Hoffentlich seid Ihr nicht ganz so hellwach, schläfrig und benommen zu sein ist ja ohnehin viel schöner… Koffein kann einen den ganzen Morgen ruinieren, wenn man nicht aufpasst, also schön vorsichtig mit dem Zeug, ja?
Nach über vier Jahren Zeichen-Exkursions-Abstinenz - so lange war es her gewesen, seit ich mit dem Studium fertig war und als Trickfilmer in Köln angefangen habe zu arbeiten - habe ich 2003 eine Reise nach Rom und an den Gardasee gemacht (nach Rom, um zu zeichnen, an den Gardasee, um meine Oma zu besuchen.) Mein Skizzenbuch immer im Anschlag.
Nach vier Jahren Trickfilmzeichnen fürs Deutsche Kinderfernsehen haben sich die Reiseskizzen dann auch hauptsächlich durch eine ausgeprägte Krakeligkeit ausgezeichnet - irgendwas musste ich wohl kompensieren!
…nicht, dass ich sonst weniger krakeln würde… zumindest nicht, wenn ich draußen vor Ort zeichne… eher so im Vergleich zum Trickfilm-Zeichnen.
Es ist wieder mal Zeit für etwas kulturell hochwertiger, musikalischer Unterhaltung, dargeboten von fachkundiger Hand! (Meine, und zwar die rechte, um genau zu sein! ……. Fragen Sie nicht!)
Lehnen Sie sich also bitte entspannt zurück und genießen Sie die Sonntagsmatinée…
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Verbeugung. Vorhang.
Jetzt ab ins Foyer, da gibt es Sekt.
Auf meiner ewigen Suche nach Weisheit, persönlicher Erleuchtung und dem perfekten Sandwich habe ich dies im Museum für Angewandte Kunst entdeckt…
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Hinterlist& Habgier, die schönsten und edelsten aller Tugenden…
Sie erhöhen den Menschen, machen ihn innerlich schön, wahrhaft engelsgleich und können mit ihren Ärschen Bücher stützen.
Welche edlen Eigenschaften braucht der Mensch noch?
Was das Durchstöbern alter Zeichnungen etwas knifflig macht, ist der leidige Umstand, dass ich mir damals beim Datieren und Beschriften der Zeichnungen oft keine großen Umstände gemacht habe. Offensichtlich war ich wohl der Meinung, dass die Aufschrift “Hey Noonie, Ling Long!” mir später schon mehr als ausreichen würde, um genau bestimmen zu können:
“Ach ja, richtig: Rom 2003!”
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…ich vermute, es war tatsächlich Rom 2003.
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Wo und wann mir die nächsten Engel erschienen sind, weiß ich allerdings genau:
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…gestern Abend im Museum für Angewandte Kunst Köln. Jeden ersten Donnerstag im Monat ist in allen Kölner Museen der Eintritt für Kölner frei. Prima Gelegenheit zum Zeichnen!
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Übrigens: Ja, Engel werfen tatsächlich zwei Schatten!
Zumindest in der überreizten Phantasie des Künstlers … die bei Engelserscheinungen ja immer eine nicht unwesentliche Rolle spielt.
Wie bei Comic-Helden bekannt und üblich: Wenn der Held abtritt, muss sein Sidekick einspringen und das stolze Erbe forttragen… auch wenn er vielleicht noch gar nicht so weit ist!
Eine Chance für den Nachwuchs!
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Die Jugend vor! Sie werden so schnell groß! Die Kindheit ist viel zu bald vorbei! Zu früh in die Welt der Erwachsenen gestoßen. Es kann Dir auch nicht schaden, ein wenig Verantwortung zu übernehmen, junger Mann! Der frühe Vogel fängt den Wurm. Das Kind mit dem Bade ausschütten. Eine Krähe wäscht die andere… und was es da sonst noch an hilfreichen Plattitüden gibt.
Köln mag ja auch so seine Motive zum Zeichnen haben…
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… die Kölner Zoobrücke z.B… aber zumindest bei diesem eher traurigem Wetter reisst mich das nicht so richtig mit.
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Und bis zum nächsten Urlaub ist es noch eine Weile hin! Da werd ich mir wohl mal wieder die alte Skizzenblock-Kiste vornehmen und ein paar alte Reisezeichnungen rauskramen. Ein bisschen in Erinnerung schwelgen und vom sonnigen Süden träumen…
Den Anfang mache ich mit den einzigen drei verwertbaren Bildern aus einem Griechenland-Urlaub von 1999… echte Antiquitäten also!
Über die künstlerische Qualität dieser Werke mag man sich streiten, aber zumindest die Farben sind um einiges erfreulicher als alles, was man derzeit so in der Kölner Bucht zu sehen kriegt. Es kann doch so langsam mal wieder Sommer werden!
Als echtes Kind der modernen Mediengesellschaft hat Derek Roczen den rettenden Einfall, wie man den kaputtenen, alten Hirsch wieder neu und gut machen kann:
Mit einem Hirsch-Casting! (Methode 2412)
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…ob die einstmals so halsbrecherischen Abenteuer des Commanders jetzt (wo er keinen Hals mehr hat, sondern bestenfalls noch eine Anhängerkupplung, die brechen kann!) auch noch so spannend und unterhaltsam sein werden und ob es dem neuen Helden Traktorcommander John Deer nicht vielleicht doch am Ende etwas am nötigen Charisma gebricht, darf allerdings doch angezweifelt werden.
Die Suche nach einem neuen Hirsch hat also allen Hoffnungen Dereks zum Trotz wohl noch kein abschließendes Ende gefunden…
PS.: Der in letzter Zeit so oft vernachlässigte Tintenfisch (in der Ecke oben links) wurde von Andrea Steffen beigesteuert.